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und Ihr werdet vergessen haben, ob ihre Augen schwarz oder blausind, und zumal, wie sie aussicht."
„Ich würde mich für den elendesten und verächtlichsten Schur-ken halten, wenn ich dich könnte? Nein, Decan, zweimal fünfzigJahre würden Mary's Augen und Aussehen nicht ans meinem Ge-dächtnisse verwischen."
„Ja, ja, so denken, fühlen und sprechen alle jungen Bursche.Wenn die Welt sie aber prüft, sehen sic ihre Thorhcit bald ein. —-Daggct machte mich zu seinem Vertrauten, weil die Vorsehungmich zu ihm geführt hat, und weil er sich der Hoffnung hin-gab, er würde wieder so weit zu Kräften kommen, daß er mitdem Schooner segeln und die Reise auch für sich ergiebig mackenkönne."
„Hatte der Mann die Unverschämtheit, zu bekennen, ersei Seeräuber gewesen und habe einen Schatz auf jener Insel ver-graben?"
„Nichts der Art kommt in seiner Geschichte vor. Daggett warnie selbst ein Seeräuber, der Zufall führte ihn aber in dasselbeGefängnis; und in dasselbe Gemach, in welchem ein Seeräuber ge-fangen saß. Diese Männer wurden Freunde, und der Seeräuber,dem das Urtheil gesprochen war, theilte Daggett das Gehcim-niß als den letzten Freundschaftsdienst mit, welchen er ihm erzeigenkonnte."
„Ich hoffe, Decan, Ihr erwartet von diesem Theile der Reiseeben keinen großen Gewinn?"
„Ich erwarte den größten Nutzen davon, Gar ner, und auckIhr werdet meine Ansicht theilcn, wenn Ihr die ganze Geschichtegehört habt."
Der Decan theilte nun alle Einzelnheiten in Betreff der Ent-hüllungen, welche der Seeräuber seinem Freunde gemacht hatte,ziemlich in der Art mit, wie Daggett sie ihm selbst berichtet hatte.Der junge Mann hörte diese Erzählung Anfangs mit ungläubi-