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dem Hafen. Von da fuhr er noch desselben Abends in einem Wall-fischboote , welches für ihn bereit lag, nach Holmes' Hole, wo erberichtete, der Seelöwe von Oystcr-Pond würde fchon in der näch-sten Woche zur Abreise bereit sein. Obgleich Watson seinen Postendem Scheine nach in dieser Weise verließ, geschah dieß in völligemEinverständniß mit seinem eigentlichen Schiffsherrn. Er brauchteeinige Tage um seine Vorbereitungen zu treffen, ehe er den einund-vicrzigstcn Grad nördlicher Breite verließ, um so weit südlich zusegeln, als ein Schiff kommen konnte.
Er ließ seinen Posten jedoch nicht ganz unbesetzt. Einer derNachbarn des Deeans hatte es gegen eine Vergütung übernommen,das Fortschreiten der Dinge zu berichten, und mit jeder günstigenGelegenheit gingen Nachrichten ab, welche das Gehaben des Schoo-ners und die mögliche Zeit seiner Abreise meldeten.
Die Aussichten in der letzten, Hinsicht waren nicht so glän-zend, als Roswell geglaubt und gehofft hatte, denn es war denWerbern der Vincyard-Gesellschaft gelungen, Hayard die zweibesten Männer wegzukapern, und da verlässige Robbenfänger nichtso leicht zu finden waren, wie Kiesel auf einem Mcergestade, konntedie Zögerung, welche dieser neue boshafte Streich herbcisnhrte,ernste Folgen haben. Während dieser ganzen Zeit schritt der See-lvwe von Holmes' Hole mit unausgesetzter Thätigkeit weiter, undman konnte sich der Hoffnung hingeben, er werde bereit sein, zu-gleich mit seinem Nebenbuhler auszulaufen.
Wir kehren jedoch nach Oyster-Pond zurück.
Decan Pratt war in seiner Vorhalle, che Roswell Gardinerihn einholte. Hier theilte er seinem jungen Freunde mit, er habeBedeutendes im Vertrauen mit ihm zu verhandeln, und schritt so-fort seinem Gemache zu, welches als Geschäfts-, Schlaf- und Bet-zimmcr diente, denn der wackere Mann war gewohnt, sich in dem-selben Raume mit seinen Gebeten an den Thron der Gnade zuwenden, in welchem er seinen zeitlichen Geschäften oblag.
Die Seelvwen. 7