welcher Insel der Schooner segeln soll, würde dieß meinen Ent-schluß bestimmen."
Dieß war eine sehr gut ausgedachte List von Seiten desSpionS; sie führte aber zu nichts, da die große Vorsicht des Dc-cans, wie schon bemerkt, ihn abgehalten hatte, irgend Jemanden,selbst den Kapitän seines Schiffes mit seinem Geheimnisse bekanntzu machen. Hätte Gardiner bestimmt gewußt, wohin seine Reiseführe, würde der Wunsch, einen so tüchtigen Mann wie Watsonzu fesseln, ihn wahrscheinlich zu einer unvorsichtigen Acußerungveranlaßt haben, da er aber selbst nichts wußte, konnte er auchnur eine unbestimmte Antwort geben.
„Wohin wir reisen?" sagte er, „nun, wir suchen Robben auf,und werden sie da aufsuchm, wo man sie zu finden pflegt. Ein soerfahrener Seemann wie Ihr sollte doch wissen, wo dieß ist?"
„Ja, ja, Herr," antwortete der Bursche lachend, „das ist ebenweder hier noch da — dieß ist Alles."
„Kapitän Gar'ner," fiel der Decan ernst ein, „das sind Scherze,und wir müssen Ernst mache». Der Mann unterschreibt jetzt, oderIhr laßt Hapard wissen, daß er für einen andern Burschen sorgt.Kommt an das Land, Herr, ich habe droben im Hause Geschäftemit Euch abzumachen."
Der Ernst, mit welchem diese Worte vorgebracht wurden, über-raschten den Kapitän und den Maat zumal. Jener ging in dieKajüte, um ein schwarzes Halstuch anzulegen, ehe er dem Decandahin folgte, wo er sehr wahrscheinlich Mary zu sehen bekam.
Während er mit seiner Toilette beschäftigt war, stieg Watsonaus der Takelage nieder und ging in das Vorderkastell. Als derjunge Kapitän der Wohnung des Decans Pratt rasch entgegenschritt, kam Watson wieder auf das Deck und braiete den Köder-Joseph , welcher nicht weit von dem Werste fischte. Nach wenigenMinuten war Watson mit Pack und Allem — eine Kiste hatte ernicht an Bord gebracht — in Joseph's Boot und unterwegs nach