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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
93
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zeichnet sind, in Zweifel ziehen, weil sie das Modegeschwätz desTages nicht wicderspiegeln.

Dieser Watson, welcher sich theilweise verbindlich gemacht hatte,in dem Seelöwen, unter Roswell Gardiner, zu dienen, war nichtnur ein Spion, sondern ein Spion, welcher heimlich aus den ge-meinsten Beweggründen und in so feindlichen Absichten, als dieNatur der Umstände es nur zuließen, in das Lager des Feindesgeschickt worden war.

Der Art war der Stand der Dinge eine volle Woche nach derAbreise des Neffen, welcher die Habseligkeiten seines verstorbenenOheims in Sicherheit gebracht hatte. Der Schooner war nun ganzreisefertig und sein Kapitän begann davon zu sprechen, ihn vomWerft ablaufcn zu lassen.

Allerdings war kein sehr hörbarer Grund vorhanden, vor derwirklichen Abreise einen solchen Schritt in jenem Hafen zu thun,wo sich der Mannschaft so wenig Gelegenheit zu Ausschweifungenbot, cs klang aber nach Seemannsart, und Kapitän Gardiner hatteseine Absicht, in dieser Weise zu verfahren, laut werden lassen.

Die Mannschaft meldete sich langsam, und eine Art Ungeduldbemächtigte sich des jungen Befehlshabers, welcher schon lange alleseine Neulinge junge Bursche aus der Nachbarschaft anBord hatte und sie allmälig mit ihren Pflichten bekannt machte.In der That, der beste Grund, welchen er für sich hatte, das Schiffflott zu machen", war die Uebung in der Handhabung der Ruder,welche jenen Burschen daraus erwachsen konnte.

Ich weiß nicht, was Hayard und Green treiben," rief Ros-well Gardiner, welcher auf der Schanze des Schooners stand, sei-nem Schiffshcrrn zu, der sich auf dem Werft befand, währendWatson in der Takelage des großen Mastes beschäftigt war,sie waren lange genug auf dem festen Lande, um ein DutzendMänner für ein Schiff dieser Größe auszustöbern, und es fehlenuns noch zwei Männer, selbst wenn dieser da die Papiere unter-