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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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zeichnet, was er bis jetzt noch nicht gethan hat. Ah da, Wat-son, es wäre Zeit, daß Ihr mir Eure Handschrift zeigtet."

Ich schreibe nicht die schönste Hand, Kapitän Gar'ner," ver-setzte der schlaue Seemann,und brauche Zeit, um auch nur miteiner so kleinen Probe, wie die meiner Unterschrift, fertig zuwerden."

Ja, ja, Ihr seid ein kluger Bursche und gefallt mir dcß-halb nur um so besser. Aber Ihr habt Muse gehabt mehrMuse als nöthig ist, um einen Entschluß zu fassen. Ihr müßtden Schoouer jetzt vom Kiel bis zu seinen Tops kennen und imStande sein, Euch auszusprechen, ob Ihr Euer Glück in ihm ver-suchen wollt."

Nun, Herr, alles dicß ist ganz wahr, so weit es sich von demSchiffe handelt. Wembs eine westindische Reise wäre, würde ichkeine Minute zaudern, den Vertrag zu unterschreiben; auch würdeich keine» Anstand nehmen, es zu thun, wenn das Schiff zu einergewöhnlichen Wallfischreise groß genug wäre; der Robbenfang istaber ein ganz anderes Geschäft, und eine nutzlose Hand kann vieleArbeiten nutzlos machen."

Ich stelle dieß nicht in Abrede; aber wir werden keine nutz-losen Hände an Bord haben, noch werden wir nutzlose Arbeite» be-ginnen. Ihr kennt mich"

O, wenn Alle wären, wie Ihr, Kapitän Gar'ner, würde ichkeinen Augenblick zögern, zu unterzeichnen. Euer Nus steht süd-wärts fest, und Niemand zweifelt an Eurer Geschicklichkeit."

Wohlan, die beiden Maate baden Uebung in dem Berufe,und wir sehen daraus, daß alleFähigen" eben so gute Männersind, wie Ihr."

,Man braucht gute Leute, Herr, wenn man unter See-Ele-phantcn arbeiten will; und unter Seehunden gleichfalls/ sag' ichimmer. ,Wie ich höre, sollen die Robben seltener werden; ich aberbehaupte, es kommt Alles darauf an, das Geschäft zu kennen.