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von dem, was sie gehört hatte, dessen nicht zn gedenken, was sievorbrachte, ohne cS gehört zu haben.
Der Vincparder war jedoch an solche Mitthcilnngcn gewöhntund wußte, wie viel er billig abziehen dürfe. Er hörte mit demEntschlüsse, nicht mehr als die Hälfte dessen, was die Wittwc er-zählte, zn glauben, und in Folge seiner langen Erfahrung gelanges ihm, mit einer bewundcrnswcrthen Sicherheit das Glaubliche inden höchst geläufigen Mittheilen des Weibes von dem zn trenne»,was als unglaublich zu betrachten war.
Die größte Schwierigkeit, die Erzählung der Wittwe White inallen ihren Theilen zn verstehen, ging aus dem Umstande hervor,daß sie die einleitenden Besprechungen und de» Hauptbericht desSeemannes nicht gehört hatte. Dadurch entstanden so viele Dun-kelheiten und Lücken, daß sic in ihrem Eifer, diesen Mängeln nach-zuhelfcn, die Sache nur noch mehr verwirrte.
Kapitän Daggctt war völlig überzeugt, daß Decan Pratt we-nigstens von dem Dasein der Robbe»-Inseln wisse; darüber aberwar er zweifelhaft, ob ihm auch etwas von dem verborgenen Schatze,dessen das Gerücht gedacht hatte, mitgctheilt worden sei.
Der Ankauf und die Ausrüstung des Seclöwcn reichte übri-gens, mit der Erzählung der Wittwe ln Verbindung gebracht, alleinschon hin, einen Mann von solcher Erfahrung und Umsicht zu über-zeugen, daß man in Folge der Mittheilungen seines verstorbenenOheims eine Reise zum Robbenfang vorhabe. Darüber war eraußer allem Zweifel, aber die Frage, ob man auf dem Wege auchnach den kleinen Inseln schauen werde, konnte er sich nicht so zuver-lässig lösen.
Kapitän Daggett und die Wittwe White besprachen sich längerals eine Stunde. Während dieser Zeit hatte Jener Alles in sichaufgenommen, was diese mitzuthellen vermochte, und sie trenntensich als die besten Freunde von der Welt. Der Capitän gab derWittwe freilich nichts, — er hatte sein Gewissen in dieser Hinsicht