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„Er beten! Ich glaube nicht, daß erbet allen seinen Besuchenauch nur das kürzeste Gebet mit ihm laut werden ließ. Wenn siebeisammen waren, drehte sich all ihr Reden um nichts als um Rob-ben und Inseln."
„Wirklich!" rief der Neffe und ließ eine gesteigerte Theilnahmean dem Gespräche gewahren. „Und was konnten sie sich über solcheDinge zu sagen haben? Inseln und Robben waren seltsame Ge-genstände, an dem Bett eines Sterbenden."
„Ich weiß cs," antwortete die Wittwe bitter. „Ich habe mirdas auch gesagt, was konnte aber eine schwache Frau thun, um siein das rechte Gleise zu bringen? war er nicht überdieß ein Vorstanddes Bethauses ? wenn sic von weltlichen Dingen sprachen, ziemtees sich nicht für mich, sie zur Ordnung zu weisen."
„Diese Gespräche gingen also hier offen und in Eurer Gegen-wart, wenn ich so sagen darf, vor Euren Augen, vor sich?"
„Ich möchte nicht sage», daß dich gerade der Fall gewesenwäre; es geschah aber auch eben nicht, wenn ich den Rücken gewen-det hatte. Sie sprachen und ich hörte eben zu, wie mau zu thunpflegt, wenn man in der Nähe ist."
Der Fremde ging nicht näher auf die Sache ein, denn er warin dem Lande geboren und ausgewachsen, welches man vorzugswcijedas der Lauscher nennen konnte. Eine Insel, welche fast von jedemVerkehr mit der übrigen Welt abgeschlossen ist, und wo von Zeitzu Zeit zwei Drittheile ihrer männlichen Bevölkerung abwesendsind, mußte cs in der Kunst der Klatscherei, welche die des Lau-schens cinschließt, zu großer Vollendung bringen.
„Ja," antwortete er, „man liest viel aus, ohne zu wissen, wie.Sic sprachen also von Inseln und Robben?"
Die Wittwe erschloß ans solche Fragen nrit.Vergnügen dieSchätze ihres Wissens. Wie sie in ihrem Berichte von den gehei-men Besprechungen zwischen dem Dccan Pratt und ihrem seligenMiethsmanne vorschritt, belebte sich ihr Eifer und sie vergaß nichts