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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Wittwe White, mit welcher er zu sprechen wünsche, ehe erdieSpitze" verließ.

Ich werde," sagte er lächelnd,die Fragen so vieler Vetternzn beantworten haben, daß ich nicht znrückkehren darf, ohne Allesgehört zn haben, was ich nur erfahren kann. Wenn Ihr so gutsein wollt, mir den Weg zn zeigen, Kapitän Gar'ncr, versprechich Euch ein Gleiches, wenn es Euch einmal begegnen sollte, daßJbr die Behausung eines alten Verwandten aufVincyard aussnchcnmüßt."

Roswcll Gardincr, welcher den sehr mißfällige» Blick, mit demsein Schiffshcrr diesen Wunsch laut werden hörte, nicht bemerkte,entsprach diesem Wunsche bereitwillig. Die Beiden entfernten sichalso und erreichten bald die Thüre der Wittwe. Hier verließ derjunge Mann seinen Gefährten, da er an Bord des Scelöwen Ge-schäfte hatte.

Die Wittwe White empfing ihren Gast mit lebhafter Theil-nahmc, denn cs gehörte zn den größten Ergötzlichkcitcn ihresDaseins, wenn sie Nachrichten mitthcilcn und entgegcnnehmenkonnte.

Ich hoffe, Ihr habt in meinem Obeim einen umgänglichenMan» gefunden?" sagte der Kapitän, sobald sich zwischen den bei-den Thcilen mittelst einiger gegenseitiger, schmeichelhafter Bemer-kungen ein freundliches Verhältniß gestaltet hatte.Die Leutevon Vinepard sind gewöhnlich sehr geselliger Natur."

Das war er, Kapitän Da^gctt, und che der Dccan hierwar um ihn irre zn machen und den weltlichen Geist in ihm znwecken, zeigte er sich so geneigt, wie irgend ein Kranker, denich gciehcn, sich zu seiner letzten Stunde vorznbereitcn. Gewiß, eSw a r anders, nachdem der Decan den ersten seiner Besuche abge-stattet hatte."

Kam der Decan öfter, um mit ihm zn beten und ihn vorzu-bcreiten?"