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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Der Mann von Martha's Vineyard warf seinem Berufsfreundeeinen raschen, unwilligen Blick zu, als wollte er sagen:etwasder Art mögt Ihr Marine-Soldaten erzählen?" worauf er diezweite Karte auseinander legte, die bisher unbeachtet geblieben war.

Ah, ah," sagte er vor sich hin, aber doch nicht leise genug,um von dem aufmerksamen Ohre des Decans überhört zu wer-den,das ist es, eine Karte vonWcstindicn mit all denkleinenInseln."

In diesem zufälligen, unwillkürlichen Ausrufe sah der Decanabermals eine Andeutung, daß der Fremde etwas gehört habenmüsse, und seine Unbehaglichkeit steigerte sich mächtig. Er warjetzt überzeugt, daß die Kapitäne der Brigg und der Schluppe denVerwandten Daggctt's Nachrichten gegeben hatte, welche sie ebenjene Enthüllungen hoffen ließen, durch die er selbst sein Glück zugründen gedachte, lieber den Umfang jener Nachrichten hatte ernur Muthmaßungcn; sie mußten aber ziemlich viele Einzelnheitcnenthalten haben, da sich dieser Mann veranlaßt sah, so eifrig inden Karten umzuspähen.

Unter diesen Umständen wünschte der Decan sich Glück, daß erdie Vorsicht gebraucht hatte, sogleich jede Spur von jenen anziehen-den Notizen zu vernichten.

Kapitän Gar'ner, Eure Augen sind jünger als die «reinigen,"sagte der Vineyarder, indem er die Karte gegen das Fenster hielt,wollt Ihr so gut sein, hierher zu schauen? Scheint es nicht, alsob bei dieser kleinen Insel etwas bemerkt gewesen wäre, und alsob mau die Worte verwischt hätte?"

Dieß vcranlaßte den Decan, über Roswell Gardiner's Schul-ter zu sehen, und mit großer Freude gewahrte er, daß der Fremdemit seinem Finger auf eine Insel deutete, welche mehrere hundertMeilen von der lag, die den vergrabenen Schatz des Seeräubersbergen sollte. Es schien in der That, als sei etwas an der bezeich-neten Stelle verwischt; aber die Karte war so alt und beschmutzt,

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