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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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legt zu haben, wenn er die Karte handhabte. Ich habe einen sol-chen altmodischen Burschen gekannt, welcher stets auf diese Weiseseine Hand ans die Karte legte, Ihr denkt Euch wohl, wie sie nacheiner dreijährigen Reise aussehen mochte. Prächtige Bursche habenwir, besonders unter unseren Wallfischfängern, welche die Gesichtermancher älteren Fische zu kennen glauben, die zu klug find, um eineHarpune in ihre Nähe kommen zu lassen."

Ihr seid oft zur See gewesen, sollte ich denken, Kapitän Gär-tner?" fragte der Fremde forschend.

Ich bin zu diesem Beruf erzogen worden und finde stets nochgroßes Vergnügen darin," versetzte der junge Mann offenherzig.Auch lege ich keinen sehr großen Werth auf Karten. Sie mögenganz gut sein, wenn ein Schiff aus seiner Reise ist, was aber dieWallfische und Robben betrifft, so muß sich der, welcher sic sucht,selbst nach ihnen umschen, wie ich meinem Schiffsherrn auch gesagthabe. Nach den Berichten gab es eine Zeit, wo ein Schiff nur aufdie hohe See gehe» durste, um auf etwas zu stoßen, das eines Har-punenwurfs werth war, jene Tage sind aber vorüber, KapitänDaggett, und man muß sich jetzt draußen auf der See uach Wall-fischen umsehen, wie man sich hier auf dem Lande nach Geld Um-sehen muß."

Das Schiff, welches ich auf dem Werst ausrüsteu sah, ist alsozum Wallfischsang bestimmt?"

Es zieht auf gutes Glück aus, und wird es willkommen hei-ßen, in welcher Gestalt es ihm begegnet."

Für einen Wallfischfänger ist es ziemlich klein, obgleich Schiffedieser Größe gute Geschäfte gemacht haben, indem sie sich in derNähe unserer Küsten hielten."

Wir werden am Besten wissen, was es zu leisten vermag, wennwir einen Versuch damit gemacht haben," erwiedcrte Gardincr aus-weichend.Was haltet Ihr davon, wenn es die Gestade vonNeu-sonndland aussuchen sollte?"