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ganz und gar nicht durch den ernsten, um nicht zu sagen gierigenEifer beschwichtigt, mit welchem Daggett, wie wir fortan diesesGlied der Familie nennen werden, die Karte ans dem Bette aus-breitete und nach den handschriftlichen Angaben spähte.
Die aus solche Weise zuerst geöffnete Karte war die der südli-chen Halbkugel und demnach dieselbe, ans welcher der Decan dieRobben-Jnseln, die der verstorbene Seemann so genau und sorg-fältig bezeichnet hatte, mit so großer Mühe vertilgt hatte.
Es war augenfällig, daß der Mann von Martha's Vineyardetwas suchte, welches er nicht finden konnte, und daß er enttäuschtdrein schaute. Er blickte nicht auf die Karte, — nein, seine Augenschienen sie mit allen ihren Löchern und Nitzen, deren fiel) in Folgedes zerknitterten Zustandes des Papiers viele vorfanden, im eigent-lichen Sinne des Wortes zu durchbohren.
Mehrere Minuten vergingen, ehe die Nachforschung endigte.Der Fremde schien setzt alles Interesse an dem übrigen Theilc derGarderobe seines Oheims verloren zu haben.
„Dieß ist eine alte Karte von dem Jahre 1802," bemerkteDaggett, indem er sich aufrichtete, wie Jemand, der sich lange nie-dergebeugt hat, seinem Rückgrat die gerade Richtung wieder zu ge-ben sucht, — „eine so alte Karte ist heutigen TageS von geringemNutzen. Unsere Robbenjäger haben sich südlich von den zwei Vor-gebirgen so gründlich umgeschaut, daß sie jetzt eine viel bessere Karteliefern können, als diese ist."
„Euer Oheim hatte das Aussehen eines altmodischen Seeman-nes," bemerkte der Decan ruhig, „und er liebte vielleicht deßhalbauch altmodische Karten."
„Wenn dieß der Fall war, muß er ziemlich vergessen haben,was er aus Vineyard gelernt hatte. Wir haben keine alte Fraudort, welche nicht wüßte, daß die neuesten Karten gewöhnlich diebesten sind. Ich gestehe, daß ich mich in meinen Erwartungen einwenig getäuscht fühle; denn der Patron der Schluppe gab mir zu