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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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die Wahrheit zu sagen, ein wenig getauscht sah.Vielleichtwar dieß nur um so besser für ihn, als der Augenblick des Schei-dens herannahte."

Ich glaube säst," fiel Roswell Gardiner heiter ein,er hättedie Last, sich etwas behaglicher zu suhlen, ohne viele Gewissensbisseertragen. Ich habe nie Jemanden, weder Seemann oder Landbe-bauer, gekannt, der darum schlimmer daran gewesen wäre, weil erAlles behaglich um sich hatte und an dem bessern Ende seines Ka-beltaues, so lange er konnte, anhielt."

Eure Ansicht von dem, was für den Menschen in seinen letz-ten Stunden am Besten sein mag, Kapitän Gar'ner, ist wahrschein-lich nicht die anerkennenswertheste. Die See erzieht keine sehrstrenggläubige Theologen."

Der junge Seemann erröthete, biß sich in die Lippen, warfeinen Blick aus Mary und begann fast unaufhörbar vor sich hinzu pfeifen. Den nächsten Augenblick hatte er den Tadel, derihm zu Theil geworden, vergessen und fuhr lachend in seinem Ge-schäfte fort:

Nun," sagte er,dieß ist wahrlich eine ärmere Ausstattung,als Bruder Theer sie sonst zu haben pflegt! Einstattung, glaubeich, sollte es eigentlich heißen, da der gute Bursche, welchem siegehörte, landeinwärts ging, als er auf Oyster-Pond ausgesetztwurde. Ihr werdet es kaum der Mühe werth halten, KapitänDaggett, dieses alte Zeug nach Vineyard hinüber zu bringen."

Allerdings ist es nicht der Mühe werth, aber Freunde undVerwandte setzenvielleicht einen Werth darauf", welchen cs fürden Fremden nicht hat. Dort sehe ich ein paar Karten wolltIhr so gut sein und sie mir herüberreichen? Sie könnten für einenSeefahrer wichtig sein, da alte Matrosen zuweilen Notizen beischrei-ben, welche so viel werth sind, als die Karten selbst."

Diese Worte kamen sehr einfach und natürlich heraus, demDecan aber bereiteten sie große Unruhe. Auch wurde dieses Gefühl