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gängniffe beiwohnen können. Er kam als Fremder zu uns, undwir bemühten uns, das Beispiel des guten Samaritaners nachzu-ahmen. Ich glaube, er fand all die Pflege, welche man aufOuster-Pond bieten konnte, und gewiß auch die beste ärztliche Hilfe. Dok-tor Sage von Sag-Hafen stand ihm in feiner letzten Krankheit bei,— Doktor Sage von dem Hasen; — Ihr habt seinen Namen ohneZweifel nennen hören?"
„Ich kenne ihn dem Rufe nach und bezweifle nicht, daß Allesgethan worden, was gcthan werden konnte. Da die Schluppe,deren ich gedacht habe, während einer Windstille eine Weile nebender Brigg lag, besprachen sich die beiden Kapitäne lange, und derunsrige deutete uns an, daß es mit unserm Vetter schlecht stehe.Er war, als er landete, bereits dem Tode verfallen, und keinemenschliche Geschicklichkeit hätte ihn retten können. Da mein Oheimeinen so berühmten Arzt hatte, welcher überdieß so weit her kam,muß er wohl Vermögen hinterlassen haben?"
Dieß war ein derber Stoß, der Decan hatte sich jedoch zu sei-nem Glücke schon auf ciue Antwort vorbereitet.
„Seeleute, welche vou heimkehrendeu Schiffen auf Landspitzenund Vorgebirgen an das Land gesetzt werden, sind mit weltlichenGütern selten überfrachtet," sagte er lächelnd. „Wenn ein Mannin diesem Berufe sein Glück macht, betritt er gewöhnlich das Landan einem größer» Orte, nimmt einen Wagen und läßt sich in eingroßes Gasthaus führen. Ich habe stets bemerkt, Pastor, daßSeeleute ihre Behaglichkeit lieben und ein gutes Leben führen,wenn sie das Geld dazu haben."
„Dieß ist natürlich, Decan, ganz natürlich, und was natürlichist, kann uns, wenn es sich begibt, nicht auffallcn. Der Natur-mensch erlaubt sich gern jene Art Genuß, besonders in der ange-deutetcn Weise."
Da gegen einen Gemeinplatz dieser Art nichts einzuwendenwar, ließ man ihn unbeantwortet.