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und daraus zu achten, daß die Habe des Verstorbene» in Sicher-heit kam.
Der Deean übernahm cd, für Alles Sorge zu tragen. Dag-gctts Kiste, deren Schlüssel inan in seiner Westentasche gesundenhatte, wurde in sein Haus zur Verwahrung gebracht, und die »ö-thigen Vorkehrungen zur Bestattung der Leicke getroffen.
Des Decans harrte abermals eine ernste und selbst peinlichehalbe Stunde, als er die Leiche vor sich sah. Da lag sie, eine ge-fühllose Hülle, ihres unsterblichen Insassen baar und ohne allesBewußtsein dessen, was sie Beide noch vor Kurzem und in so ho-hem Grade beschäftigt hatte. In dem todtblcichen Antlitz schien sichdas Gefühl der gänzlichen Werthlosigkcit alles irdische» Trachtensnach Reichthum und Glück ausznsprcchen; die Ewigkeit schien ihrenStempel auf die eingefallenen, abgemagertcn Züge gedrückt zu ha-bcu; — nicht die Ewigkeit in der Bedeutung des unvergänglichenWesens, sondern in der des Schicksals des Menschen. Wäre Dag-gett von allen Schätzen Indiens umgeben gewesen, so hätte seinArm die Kraft nicht gehabt, darnach zu greifen. Sein Auge konntenicht mehr gierig auf Gold schauen, und kein Theil seines Körpcr-svstems Nutzen aus dessen Besitz ziehen.
Eine eindringlichere Veranschaulichung der Eitelkeit aller mensch-lichen Wünsche hätte sich in diesem Augenblicke dem Geiste desDecanS nicht darbieten können. Sein moralisches Ich war seltsamgestaltet. Von früher Kindheit auf war er an die heuchlerischeWeise seiner Sekte gewohnt worden, und in vielen Fällen hatte ersich Eindrücken hingegcben, welche Wirkungen hervorbrachten, dieman leicht mit den Früchten wahrcrFrömmigkeit verwechseln konnte.Ein solches Ergebniß finden wir oft in einem Gesellschaftszustande,wo der Schein so oft an die Stelle der Wirklichkeit tritt. Waswahr ist, ein solches Ergebniß dürfe» wir von den gleisnerischenAnhängern der geltenden Sekten ebensogut erwarten, wie von denNachkommen Jener, die einst die Hcimath ihrer Väter verlassen