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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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veranlassen, sich malen zu lassen, um sein Bild in der Reihe der übri-gen Wohlthäter der Anstalt aufzuhängen.

Eine dritte Klasse wich in ihrer Meinung von den beiden vor-hergehenden bedeutend ab. DieGar'ner" waren eine bessere Fa-milie als die Pratt, und da der Dccan nicht ohne Selbstgefühl war,glaubten diese Leute, er wünsche Geld und Namen miteinander zuvereinigen und seine Familie in einer Weise, die in deren Geschichteneu war, zu heben. Die Zahl dieser Meinungsgenossen war jedochklein und bestand vornehmlich aus solchen, die Oyster-Pond nie ver-lassen undGar'ner's Insel" ihr ganzes Leben vor den Augen ge-habt hatten.

Einige dieserWeisen des Landes" gaben ohne Anstand zuverstehen, der junge Seemann sei der nächste Erbe der Insel, wenndie Familie, welche sie jetzt besaß, ausstürbe, wozu einige Aussichtvorhanden sei, und der Decan, der schlaue Bursche, wisse dicß rechtgut. Damit diese Andeutung den Leser nicht veranlaßt, sich ver-geblichen Hoffnungen hinzugebcn, bemerken wir sofort, daß nichtsdazu berechtigt, denn Roswell's Verwandtschaft mit dem Eigen-thümer der Insel ist viel zu entfernt, als daß er Hoffnung hätte,diese Besitzung oder irgend etwas Anderes von ihm zu erben.

Die vierte und letzte Klasse der Leute, welchen des Dccansfreundliche Gesinnungen gegen den jungen Seemann zu denken ga-ben, überließ sich dem Glauben, der Alte habe sein Herz dem jun-gen Paare erschlossen und sei geneigt, einen würdigen Mann undeine geliebte Nichte glücklich zu machen. Die Zahl dieser Ansichts-genossen war die kleinste und bestand, was nicht zu übersehen ist,aus den am wenigsten empfehlenswertsten und tugendhaften Be-wohnern von Oyster-Pond. Der Prediger des Kirchspiels oder derPastor, wie man ihn gewöhnlich nannte, gehörte der zweiten Klassean; der gute Mann lebte der völligen Ueberzcugung, Decan Prattwerde sein Vermögen größtentbeils, wenn nicht ganz, der Verbrei-tung des Evangeliums widmen.