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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Decan Pratt durchaus nicht gegen die Verbindung, er schien sie imGcgentheile sogar zu begünstigen.

Der Widerstand rührte ausschließlich von Mary her, deren Herzjedesmal blutete, wenn sic sich aufgefordert sah, denselben geltendzu machen. Was den Oheim betrifft, so ist es nicht leicht anzuge-ben, was ihn veranlassen mochte, die Bewerbung eines Mannes, vonwelchem er wußte, daß er keine fünf hundert Dollars in der Weltsein nannte, um die Hand seiner Nichte und nächsten Verwandtenzu dulden oder gar zu begünstigen.

Da des Decans Ansichten in dieser Hinsicht auf ganz Oyster-Pond bekannt waren, erschöpfte man sich in Mnthmaßungen, unddie ganze Umgegend übte ihren Scharfsinn daran, wie es gewöhn-lich der Fall ist, wenn sich etwas Ungewöhnliches begibt. Die ver-schiedenen Meinungen lassen sich auf Folgendes zurückführen.

Nach dem Bedrucken Einzelner sah der Decan in dem ganzenThun und in dem unternehmenden Geiste des jungen Maates eineglückliche Laufbahn und mögliches Gedeihen vorher, und war ge-willt, nicht allein seine Nichte, sondern auch seine drei Höfe, seinverzinsliches Geld" nebst gewissen Aktien, die ihm, wie man wußte,bei einem Wallfischfahrer zustande», und nicht weniger als dreiKüstenfahrer, sowie seinen Antheil an einem Waarenlager zu Sout-hold demjungen Gar'ner" zu vermachen, wenn er das Zeitlichegesegnet hätte, denn Niemand glaubte, daß er sich während seinerLebzeit von etwas, Mary ausgenommen, trennen würde.

Andere gaben sich der Ansicht hin, er wünsche die Waise ansdie möglichst leichte Art loszuwerdcn, um sein ganzes Vermögender theologischen Pflanzschule zu vermachen, welche schon seit meh-reren Jahren mittelst ihrer wohl bekannten Helfershelfer mit ihmliebäugelte und der er bereits die großmüthige Schenkung von hun-dert Dollars zugcwendet hatte. Es stand sicher, daß jene Helfers-helfer öffentlich davon gesprochen hatten, sie wollten den Decan Pratt