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Diese Wolke rührte von einer Art Unglauben her, welcher sichallmählig in Amerika so weit verbreitet, daß er nicht mehr im Ge-heimen wirkt, sondern sein Haupt kühn bei uns erhebt und offenals eine der zahlreichen Secten dieses Landes auszutrcten die Ver-wegenheit hat. Mary hatte Grund zu glauben, Noswcll Gardinerläugne die Gottheit Christi, während er erklärte, er ehre und halteihn hoch als einen Menschen, der weit über andere Menschen erhabensei, und die Erlösung des Menschengeschlechts durch sein Blut er-kauft habe.
Wir ergreifen diese Gelegenheit, um zu bemerken, daß unsereErzählung in keinem Sinne polemisch ist, und daß wir von derAbsicht weit entfernt sind, uns in dieser Beziehung in Verhand-lungen und Beweise einznlasscn, sofern dieß nicht nothwendig ist,um das Gemälde, welches auszusührcn unser eigentlicher Zweck ist— das eines vertrauenden, liebevollen, ja hingebcnden Herzens imKampfe mit einem tiefen, religiösen Pflichtgefühle — in das ge-hörige Licht zu stellen.
Wie dem auch sein mochte, Mary freute sich, daß Noswell Gar-diner den Seelöwcn befehligen sollte. Wohin dieses kleine Schiff,ein Schooner pon etwa hundertsünfzig Tonnen Gehalt, segeln sollte,war ihr gänzlich unbekannt; es mochte aber gehen, wohin eswollte, so war es gewiß, daß ihre Gedanken und ihre Gebete esbegleiteten.
Das Interesse, welches Mary Pratt an Noswell's Glücke nahm,bedarf kaum einer Erklärung. Er gefiel ihr in allen Beziehungen,nur nicht in dem einen bereits erwähnten Punkte. Ihr Alter, ihregesellschaftliche Stellung, ihre Sitten, ihre Vcrwaistheit, selbst ihreVorurtheile — und welcher der Welt entfernt Stehende hat keineVorurtheile, wenn selbst die Mehrzahl derer, welche in dem Kampfemit ihr leben, dieselben in so hohem Grade hegen und pflegen? —Alles dieß mußte ihre gegenseitige Thcilnahmc nähren. Auch war