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liegen auf der Insel. Die erstere wurde ursprünglich von den Hol-ländern bevölkert und hat, wenn man die in neuerer Zeit entstan-denen Städte ausnimmt, noch jetzt eben so viele holländische alsenglische Namen aufzuweisen. Die Königin-Grafschaft ist gemisch-ter, denn hier drangen schon früh Abenteurer von der andern Seitedes Sundes ein und setzten sich fest; Snffolk aber, welches beinahe,wenn nicht völlig zwei Dritthcile der ganzen Insel umfaßt, ist undwar stets im Besitz eines Volkes, das ursprünglich von den Puri-tanern Nen-Englands herstammt.
Die Königs-Grafschaft ist unter diesen Drei bei Weitem diekleinste, nach Neu-Uork selbst aber die bevölkertste in dem Staate,was dem Umstande zuzuschreibcn ist, daß zwei neu entstandene Vor-städte des großen Stapelplatzes, Brooklin und Williamsburg, zu-fällig innerhalb ihres Bereiches an der Küste des irrthümlich so ge-nannten East-Rivers liegen, — eines Armes der See, welcher die-sen Namen erhalten hat, um ihn von dem Hudson zu unterscheiden,welcher, wie alle Manhattanesen wohl wissen, eben so oft North-River als nach seinem eigentlichen Namen genannt wird.
Seit der Entstehung dieser zwei Vorstädte Neu-Jorks, dereneine säst hunderttausend Seelen zählt, während die andere kaumweniger als zwanzigtausend umfassen dürfte, hat die Königs-Graf-schaft ihren ganzen frühem, eigenthümlichen oder örtlichen Charak-ter verloren. Dasselbe gilt von der Königin-Grafschaft, obgleich ineinem geringem Grade; Suffolk aber ist immer noch Suffolk, undmit Suffolk allein haben wir cs in dieser Erzählung zu thun. VonSuffolk allein also gedenken wir hier einige Worte als vorläufigeErläuterung zu sagen.
Obgleich die Secküste von Suffolk ausgedehnter ist, als diedes übrigen Staates von Neu-Uork, hat es doch nur einen See-hafen, dessen man außerhalb der Grenzen der Grafschaft selbst er-wähnt. Auch ist dieser Hasen von nicht großer Bedeutung, dennseine Schiffe sind vorzugsweise dem schwierigen, mannhaften Ge-