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Kaiser Constantin im König Rothcr.
schlagen wurde (Gesch. der Kr. Th. II. S. 124.), so erfuhrauch Constantin denselben Kummer (V. 1145 — 1153.):
Da zog man vor Constantines Lisch einen Löwen freiffamDer ne wollte niemanden vor nicht ha'n,
Er nahm den Knechten das Brod,
Er thät ihn'n über deine Tische große Noth.
Asprian begriff ihne mit der HandUnd warf ihne an des Saales Wand,
Daß er all zerbrach.
Wie leide ihme der Kunig da saßEr ne geregete doch nie die Pfote.
Worüber denn Constantinus und sein ganzer Hof gar sehrerschrickt. Als dem Riesen Asprian der Kaiser freundlicheVorwürfe deshalb macht und bessere Zucht anempfiehlt, ant-wortet der Riese (V. 1289. 1290.):
Herre, es thät mir michel Noth,
Mir nahm die Währwolf min Brod.
Die Berathung der Riesen nach der Ueberwindung desConstantinus über das Schicksal von Constantinopel(V. 4384— 4457 -), ist ebenfalls der Berathung nachgebil-det, welche zwischen den Fürsten des ersten Kreuzhecrs vorConstantinopel gehalten wurde (Gesch. d.Kr. Th. I. S-117.Pda Boemund die Stadt zu erobern riech, aber die verständigeErinnerung des frommen Herzogs Gottfried, daß es Pilgernnicht gezieme wider Christen zu streiten, befolgt wurde. Inunserm Gedichte wollen die Riesen Grimme und der wegenfeiner Wildheit, Grausamkeit und Wuth an einer Kette lie-gende Widolt 2) die Stadt zerstören, Asprian aber besänftigt
s) B. 7SS-77Z:
Da führte der Äuning ASpriaNMit ihme zwölf sine Mann;
Da unter hätte er einen Riefenfreiffam,
Deü mußte man große Huteha'n,
Oer gieng gebunden also einLeue,
Und was der allerkühnesicn cin>,