rr Kaiser Constantiii im KSnig Rother.
pvino.), dargestcllt finden, wie sie, nachdem Constantinus inobiger Rede selbst sich beschimpft, ihm vorwirft (V. io 87 —-1090):
Hüte ne ist die GebäreNicht kunnigliche gcthanDu zückest Dich Trunkenheit an,
auch unzufrieden ist, daß ihr Gemahl die Tochter dem KönigRother vorenthält, und ihm in harten Worten deshalb Vor-würfe macht, auch endlich sich sehr freuet, als Rother durchList ihre Tochter entführt.
Nicht minder als der Kaiser, werden seine Hoflcutedurch die Größe und Stärke der Riese» erschreckt, V. 891 —900: ,
Da kam es an einem OstertagDaß Cvnstantin mit Schalle wasAn deine Poderamis-Hofc,
Mit Grafen und mit Herzogenlinde mit frigen (frcyen) Herren;
Die hätte er durch sin EhreHeim zu stme Hus geladct:
Die wurden mit Schweiße gebadet,
Den sie von Furchten habeten,
Wände die Riesen gebarlen, also sie tobeten.
Die Vergleichung mit mehrcrn Acußcrungen der AnnaComnena über die Furcht der Griechen vor den Lateinern(besonders S 299 flgd.) beweiset, daß der Dichter den Grie-chen nicht Unrecht that.
Einzelne Züge, in welchen sich große Ähnlichkeit mitEreignissen des ersten Krcuzzugs finden, bestätigen unsereVermuthung, daß der Kaiser Alexius das Vorbild des Kai-sers Constantinus im König Rother ist. Wie durch dieKreuzfahrer im Jahr noi der Licblingelöwe des Kaisers er-