Kaiser Constantin im König Roth er. ai
Hernach, als die Heerfahrt des Königs Umelot vomwüsten Babylonien gemeldet wird, erkühnt er sich dem Borenzu antworten (V. 2588. 2489.):
Wer mochte sopiche sin,
Der mich torste bcstahn?
(Glosse: torire durfte, ,wagie.)
Worauf aber der Bote antwortet:
Dein großer UebermuthDer n' ist zu nichte gut.
-Als auf jene erste Rede über König Rother der RieseAsprian sehr unwillig antwortet und seiner eisernen Stangeerwähnt, spricht Constantinus sehr unkaiscrlich also(V. iviZ — ior 8 ):
Heere, ihr zürnet ohne Noth,
Wannde Euch hie niemand miffebot;
Die Rede, die ich ha'n gethan,
Die sullt ihr nicht zu Nide ha'n.
Mich machten getrunken mine Mann,
Daß ich hüte als ein Thore gähn.
Von da kann ich nich eime gute KnechteBeantworten zurechte.
Min Dräuen ward nie von Sinnen gethan,
Das glaubet mir, Herr« Asprian.
Wann dieses mir in deine Libe umbegatUnde mich so gewältigt hat,
Daß ich wider Eu'res Herren MannNich eine gute Rede' ne kann.
So verspottete der muthwillige Dichter die Schnellig-keit, mit welcher Alexius oftmals eine etwas gewagteAeußerung gegen die Kreuzfahrer zurückgenommen habenmag (Vgl. Gesetz, der Kr. Th. II. S. 348. 2 lnm. 38 .).
, Selbst in dem Verhältniß, in welchem die Kaiserin zuihrem furchtsamen Gemahl steht, möchte man das Verhalt-niß der Kaiserin Irene zu Alexius (S. lKIcekae ^ouuues iu