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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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Normännische Kriegslist.

IV.

(Zu S. 322.)

Ucker die Rückkehr des Fürsten Boemund aus Syriennach Italien im Sarge.

Die griechischen Geschichtschreiber erzählen cinmüthig dievon uns angegebene List des Fürsten Boemund: Zonaras,k. II. S. zog; Glycas, welcher indeß, da er nur die Er-zählung des Zonaras abgeschricben, nicht eigentlich alsZeuge gelten kann, S. 334; Anna Comnena, Vlex. B. XI.S. 341. 342. Da die Abendländischen Geschichtschreiberihrer nicht erwähnen, so könnte ein Unkundiger leicht sichentschließen, keck diese Erzählung für ein Mährchen oder für:eine Erdichtung zu erklären, in welcher nur die Furcht derGriechen sich abspiegele. Aber: i) in der Sache selbst istnichts unglaubliches, man möchte denn, wogegen wir nichtseinwenden würden, den todten Hahn der Anna Comnenafür einen lügnerischen Zusatz entweder des Gerüchtes oderByzantinischer Witzlinge halten wollen; Boemund, der inerklärter feindlicher Absicht gegen den Kaiser Alexius/ miteinem einzigen Schiffe Syrien verließ, bedurfte der größtenVorsicht. 2) Das Stillschweigen der Abendländischen Ge-schichtschreiber von den Kreuzzügen kann der Glaubwürdig-keit dieser Erzählung nicht nachtheilig seyn, weil überhauptihre Nachrichten über die Rückkehr Boemund's sehr unvoll-ständig sind. 3) Dieselbe List wurde im Mittelalter, beson-ders von Normännischen Fürsten und Rittern, mehr alsEinmal zur Hinrergehung der Feinde angewandt. Derfleißige Du Lange hat schon in einer Anmerkung zu der an-geführten Stelle der Anna Comnena auf die nachfolgenden