Druckschrift 
2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

Wilhelm von Cerdagne. . i;

Cerdagne der nsveu ü In modo 6s Li etaZns von dem Gra-fen Raimund von St. Gilles. Du Cange in seinen Anmer-kungen zu der Alexias der Anna Comnena (a6 culssm Lin-nami S. 376) behauptet aber, Wilhelm sey der Sohn derSchwester des Grafen Raimund gewesen, und wundert sich,daß von keinem neuern Schriftsteller dieser Schwester Rai-munds gedacht werde. Ob Sancia vielleicht eine SchwesterRaimunds war, können wir nicht bestimmen, weil Du Cangegar keinen Beleg seiner Behauptung anführt. In der ^,-t 6svsiiüsr Iss clates (S. 74t.) wird nur Eine Tochter des Gra-fen Pontius von St. Gilles und Schwester des Grafen ge-nannt, welche, wie ihre Mutter, Almodis hieß. Die Ver-wandtschaft des Grafen von Cerdagne mit dem Grafen vonSt. Gilles war immerhin so nahe, daß der Graf WilhelmRaimund in seinem Testament, worin er seinen ältern Sohn,unfern Wilhelm Jordan, zum alleinigen Erben seiner Gütereinsetzt, mit Sicherheit darauf rechnet, der Graf von Tou-louse oder St. Gilles werde als Blutsfreund für den jüngernSohn Bernhard sorgen. ('Isstaiu. Ouüislmi K-Ümuncli60m. Leist. V0M I. 1295 in ?. 6s lVlarsa, iVlareali i-P. S. I lYZ.)