Wilhelm von Cerdagne.
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III.
(Zu S. 2oi.)
lieber die Verwandtschaft des Grafen Wilhelm vonCerdagne mit dem Grafen von St. Gilles.
Wilhelm Jordan war nach seines Vaters Wilhelm RaimundTode (im I. iOy;), wahrscheinlich in dem Heere des GrafenRaimund von St. Gilles nach dem gelobten Lande gezogen,wo er durch seine tapfer» Thaten großen Ruhm sich erwarb.Die Geschichtschreiber der Kreuzzüge nennen ihn einen Neffen(nspos) des Grafen von St. Gilles; wir wissen aber dieVerwandtschaft nicht bestimmter anzugeben, indem wir nichteinmal Nachricht darüber finden konnten, ob Wilhelm derSohn von Adelaide, der ersten Gemahlin des Wilhelm Rai-mund (lVIaroa Uiszo. a. 1067. 1068. 1070. S. 4Z6. 4Z8.45y), oder von Sancia, seiner zweyten Gemahlin (ebend.nä a. io 84 ,1086. S. 465. 466.) war. Das erstcre scheintdas wahrscheinlichere zu seyn, weil schon im Jahre 1084,wo der Sancia als Gemahlin des Wilhelm Raimund zuerstErwähnung geschieht, Wilhelm und sein Bruder Bernhardan der Verpfandung einiger Villen durch ihren Vater undSancia Antheil nehmen. Wenn Wilhelm in seinem Testa-ment und in andern Urkunden Sancia seine Mutter nennt,so ist das also wohl nur als Stiefmutter zu verstehen.Adelaide aber war die Tochter des Grafen Peter Raimundvon Besiers und Carcassone und der Rangardis; Rangardiswar die Schwester der Almvdis, der Mutter des GrafenRaimund von St. Gilles (lVlm-sg, liisp. S. 459). In derile vsiikisr Iss Uatss (Carls 1777- S. 743) heißt Wahr-scheinlich in Hinsicht auf diese Verwandtschaft Wilhelm von
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