Ueber das smaragdene Gefäß von Cäsarea. 9
chcn Institut zu Paris angcordnere Untersuchung der HerrenEuiton, Vauquelin und Hauy hat cs außer Zweifel gesetzt,daß das Gefäß von Cäsarea aus grün gefärbtem Glase be-stehe. Herr Millin meint in einer Abhandlung über diesesGefäß '), daß es im Byzantinischen Reiche, vielleicht zuConstantinopel oder Cäsarea, in dem Zeiträume zwischen derVerlegung der Residenz von Rom nach Constantinopel undder Eroberung von Cäsarea durch die Kreuzfahrer fey verfer-tigt worden. Wenn wir diese Meinung annehmen wollen,so müßte der Ursprung des Gefäßes wenigstens in die ersteHälfte jenes laugen Zeitraumes fallen. Denn wie ließe sichdie hohe Achtung desselben im eilften Jahrhundert erklären,wenn es nicht schon durch ein beträchtliches Alterthum wäregeheiligt gewesen?
„In eoäein oratorio , sagt Wilhelm von Tyrus(X. 16.), (hnoä situni erut in loco eelito, ubi oliin ab»llecocle acl lioiioceni /ViiAusli (üaes-nis niii'o opere clici-tnc lrUnicrUnm teinplnin) cc^eclnm est vas colocisviiiUissiini, in rnocluin ^ai.ipsicli« focinatuin, «^noU^iLeclicti Hinnenses snigv-,ZUinnin repntnntes, p,oinulta sninnia ziecnniae in soctein ceeijiientes, ecclesinesuae pro excelleuti olrtnlsiunt ocnutu. Ilnele et nscjnsIioclie ti'nnsenntidus ^ec eos inuZNkitibus vns iclern l^nusi^i o nncsculo solent ostenelei e, ^eisnaclentes guoäveio sit, ick ^nocl eolor esse inelicut, snia^I NA Uns."
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