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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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8
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8 Ueber das smaragdene Gefäß von Cäsarea.

H.

(Zu S. 104.)

Ueber das smaragdene Gefäß (il sscro Marino) vonCäsarea.

§)er hohe Werth, welchen die Genueser dem smaragdenenGefäße von Cäsarea beylegten, hing, abgesehen von der Hei-ligkeit, welche ein Gefäß, das für dasjenige geachtet wurde,in welchem das Gedächtnißmahl des Todes, Christi gestiftetworden, für das gefühlvolle Gemüth des frommen Christenhaben mußte, ohne Zweifel mit der mystischen Bedeutungzusammen, welche der heil. Gral in der liefern und verbor-genen Weisheit des Mittelalters, späterhin auch in derSymbolik der Templer hatte. Wir verspüren aber dieUntersuchung über den Heil. Gral und den Zusammenhangder Meinungen und Gebilde der Phantasie, welche dar-über im Mittelalter, vornehmlich in der Poesie des Mittel-alters, herrschten, mit den Kreuzfahrten, für einen andernOrt, und verweisen hier nur auf das, was in HerrnDr. Büsching'S Abhandlung: Der heilige Gral undseine Hüter (Museum für Altdeutsche Litteratur und Kunst,herausgcg. v. F. H. v. der Hagen, C. I. Docen und Oi-.I. G. Büsching. B I. S. 491 flgd.) gesammelt worden.Hier nur einige vorläufige Notizen über das smaragdene Ge-fäß, welches seit dem so. November 1806 im Cabinet derAntiken bey der kaiserlichen Bibliothek zu Paris, wohin esst»s Genua gebracht worden, sich befindet.

Es ist merkwürdig, daß schon der Erzbischofs Wilhelmvon Tyrus daran zu zweifeln scheint, ob jene berühmteSchale wirklich smaragden sey und die von dem kaiserli-