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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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7Z2 Geschichte derKreuzzüge. Buchll. Kap.XXXV.

2. Ehr. Als daher Nureddm schon am sechsten Tage nach derRückkehr Jöscelins Edessa umlagerte, so blieb den lateini-schen Rittern und den armenischen Einwohnern kein andresMittel der Rettung, als in der Nacht die Stadt zu verlas-sen und den Abzug durch das heidnische Heer sich zu erkäm-pfen 2°). Bevor sie aber sammtlich ausgezogen waren, öff-nete schon die türkische Besatzung der Burg ein Thor, durchwelches türkische Scharen von dem Heere Nurcddins in dieStadt eindrangen und mit den Burgmännern vereinigt dieausziehenden Lateiner und Armenier im Rücken anfielen,während das übrige Heer ihnen vorn den Auszug wehrte.Schauderhaft war die Angst und Verwirrung der Christen inder nächtlichen Dunkelheit, und unter wildem Würgen undKampf, dem Geschrey der Streitenden und kläglichem Ge-winsel und Jammern des armen wehrlosen Volkes ging dieSonne dieses schrecklichen Tages auf Die lateinischenRitter, ein Thcil ihrer Fußknechte und etwa tausend Edesse-ner erkämpften sich endlich den Auszug, das übrige Volkaber wurde in den Straßen der Stadt theils von den Ros-sen zertreten oder im Gedränge erdrückt, theils von den

risset." Willi. vi. XVI. 14.,,I.L oiteckeiie resiztoic encore etlosoeiin eitre.-soit vivemeitt 1e-iexe." Kenia leddin.

20) Nach Wilhelm von Tyrus(XVI. 15.) zogen die Einwohner fre,,-wiliig aus, nach Ab ulfarad schzwang sie Joöcelin mit Gewalt.

21)L> Wolke des Zorns, ruftAbulfarad sch (LItioii. 8)-r. S.zgz.) auS , 0 Lag ohne Erbarmen.

0 Nacht des Todes und Morgendäm-merung der Hölle und Tag des Ver-derbens, der aufging über die un-glücklichen Edcsscner, Söhne einercinü beneidenswürdigcn Stadt." Ue-brigens traf nach diesem Schriftstel-ler alles Unglück die Edeffcner erst,nachdem sie dis Stadt verlassen hat-ten ; nach W i l h e l m v 0 n Ty r us,dem wir gefolgt sind, wurden diemeisten noch in den Straßen undThoren erschlagen.