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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
731
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Verlust von Evcssa.

Mosul wider die neuen Versuche des Alp Arslcin, die Herr- I. Ehr.

Ilgö.

schaft an sich zu nehmen, seine Gewalt behauptete.

Da Nurcddin, um seine Herrschaft zu sichern, alleWi-der-Truppen nach Haleb versammelt hatte, wurde der jüngere m-^dJoscelin wieder in die von türkischen Truppen entblößteStadt Edcssa eingelassen, durch ein Einverstandniß mit denarmenischen Einwohnern welchen Nureddin selbst dieBewachung der Mauer anvertraut hatte. Weil aber Josce-lin nicht vorher überlegt, ob er die Stadt behaupten könne,und auf keine Mittel gedacht hatte, die von Türken besetzteBurg auf dem Felsen zu bezwingen, so brachte solches Un-ternehmen ihm selbst und allen Christen großen Schaden.

Da die Burg mit Lebensmitteln und allen Kriegsbedürfnissenwohl versehen war, so fruchtete eine bloße Einschließungwenig, und ihre Belagerung war Joscelin zu unternehmennicht im Stande, weil er sich weder mit Belagernngszeugversehen hatte, noch sich Holz, es zu erbauen, verschaffenkonnte

> 8 ) Die Nachrichten über diesesEinverständnis, stnd abweichend. NachWilhelm von Torus (XVl. ,4.)wurde Joscelin durch die Edcssenergerufen. Nach Ebn Al-Athir(S. S 55 . SZ 6 .) und Kemalcddinaber bewog Joscelin die Edeffenerdurch wiederholte Aufforderungenihm die Thors zu öffnen. NachAbulfaradsch (Lirron. 8 >-r. S.882.) hatten fränkische Fuhknechte einEinverständnis; mit der armenischenBesatzung und erstiegen mit ihrerHülse durch Leitern zwey Thürme,

worauf dis Türken in die Burg flohenund Joscelin am andern Tage durchdas Wasserthor in die Stadt einzog.Abulfeda erwähnt dieser Begeben-heit nicht und auch Abulfa-radsch gedenkt ihrer nicht in seinerarabischen Geschichte.

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