Verlust von Edcssa.
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Der Graf Joscelin, durch solchen Schein bethört, blieb inseiner Verblendung und unrühmlichen Untätigkeit, selbstals Zenki der christlichen Burgen, an der äußersten östlichenGrenze des Gebiets der Grafschaft Edcssa, Hamlin, Mau-ser, Tall-Mauser und andrer sich bemächtigte
Plötzlich lagerte sich Zenki mit einem unermeßlichen ^No».Heere vor Edessa und entbot auch die Turkomanen zu sich,welche von allen Seiten herbeyströmten. Die Stadt wurdeso enge umschlossen, daß nirgends der Eingang oder Aus-gang möglich war, und aus sieben Lhürmen mit vielenWurfmaschinen fürchterlich bedrängt. Zugleich untergrubendie Ungläubigen die Mauer und unterstützten sie mit Balkenso lange, bis der Athabek Befehl gab, die Balken zu ver-brennen, damit die Thürme einstürzten. Die wenigen ge-mieteten Verteidiger der Stadt leisteten keinen bedeutendenWiderstand, und Hunger und Mangel lähmten bald ihreKräfte. Der lateinische Erzbischof Hugo von Edcssa wolltegleichwohl die Stadt nicht übergeben, auf die Hülfe derPilgcrfürsten hoffend, und beharrte rühmlich in seinem Wi-derstand, ob auch Zenki, um der Stadt zu schonen undBlutvergießen zu vermeiden, den Belagerten anbieten ließ,
zu bewegen/ bog er sich in einsandre Gegend, begäbe. In dieserAbsicht strikt Zenki / auf Edcssa nichtachtend/ wider die benachbarte» mu-selmännischen Fürsten in Diarbckr/wie zu Han!/ Dschabl Dschur und
Amid. Als dieses Joscelin sah/
so meinte et'/ das; der Athabek jetztnichts wider ihn unternehmen könne/verliest Edessa und begab sich nachseinen syrischen Ländern/ um derenZustand zu ordnen und seine dorU-
gen Einkünfte zu untersuchen. Hier-auf rückte Zenki unverweilt mit sei-nen Truppen vor Edcssa." AbuS ch ama h. Wir wissen aber durchWilhelm vonTyrus/ dast Jos-celin sich nicht auf kurze Zeit ausEdcssa enfernt/ sondern dast er zuseinem gewöhnlichen Aufenthalt Tell-bascher gewählt hatte. Vgl. Anni. 6.
q) Abulfeda LÜ a. L 5 !>,. r. Hl.S. yhü. Kemaled bin.
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