7rr Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XXXV.
tiochieir aus schlimmer Gefahr unerwartet gerettet worden,unternahm der Fürst Raimund einen Einfall in das Thalvon Duzaa, wo der Emir Savar sich ihm entgegen stellte3>E°nind ihn nöthigte, sich nördlich zu wenden. Bald hernachhielten beyde Heerführer im Angesicht ihrer Truppen mitvönfÄl <-inandcr eine Unterredung und schlossen einen Stillstand.
in demselben Jahre aber überfielen die Turkomaneneinen sehr zahlreichen Zug von christlichen Wallbrüdern,Kaufleuten und andern Reisenden, welche von Antiochiennach dem Abendlande zurückkehren wollten, erschlugen dieRitter, welche sie begleiteten, und erbeuteten eine großeMenge mit Schätzen aller Art beladener Lastthicre.
Zenki selbst wandte seine Waffen erst gegen die Christen,nachdem er von dem Sultan Masud, mit welchem er inneue Streitigkeiten verwickelt worden, den Frieden mit Gelderkauft hatte Um aber den Grafen Joscelin noch fernerin seiner Sicherheit zu erhalten, eroberte er einige kurdischeSchlösser und andre muselmännische Burgen in Diarbekr,und beschäftigte sich mit diesem Kriege so eifrig, daß er dieChristen wenig zu beachten schien, ohne jedoch die StadtEdessa nur einen Augenblick aus dem Gesicht zu verlieren ').
2) „Ln ZZ8 (iS. Jul. 11^3— 2. Jul.1144.) LciiZiii ein ciillerens ciöuiö-läs .ivea Io siililmii ei 011 I111 <4111110
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S. ZZZ. Dgl. iViinlkesin 1. III.
S. 4SÜ.
31 „Die Muselmänner litten vonDen Franken in Noha (Edessa) gro-Lcn Schaden. Diese besaßen vonMaredin bis zum Euphrat auf demÄvege von Schabcchlan eine großeMenge von Burgen alS Sarudsch,
Bira, Hamlin und Mauser, undihre Plünderungen erstreckten sich bisnach Diarbekr, Maredin, Nesibin,Ras Ain und Rakka. Die StadtHarran aber litt am meisten vonihnen, weil sie fast täglich sie be-unruhigten. Dieser Zustand derDinge war dem Märtyrer (BeynameLeS Zenki) sehr empfindlich t Zcnkisah aber wohl ein, daß er nicht zuseinem Ziele gelangen könne, solange Joscelin in Edessa scy. Ersuchte daher durch Lisi den Grafen