Verlust von Ebessa.
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Der genaue Kemaleddin überliefert in seiner Geschichtevon Haleb Nachrichten von den wenigen und unbedeutendenKämpfen zwischen den christlichen Fürsten am Orontes undEuphrat und den Muselmännern. Als im Jahre 1140 die AM.Turkomanen von Haleb das christliche Land verwüsteten, sosandten die Christen einen Gesandten an den Athabek Zenki,um deshalb Klage zu führen, wahrscheinlich, weil damalsein Stillstand zwischen ihnen und dem Athabek geschlossenwar. Weil aber dieser Gesandte auf seiner Rückkehr vonden Turkomanen erschlagen wurde, so verwüsteten die Chri-sten das Land um Haleb und führten eine unzählbare Mengevon turkomanischen und arabischen Männern gefangen hin-weg. Im Herbste des folgenden Jahrs fielen die Christen in 3-^M.das Land um Sarmin, zogen von da nach dem GebirgeSumak und plünderten die Stadt Kafartab. Sobald siesich aber getrennt hatten, so verwüsteten nicht nur die Tur-kvmanen das christliche Land bis an die Thore von Antio-
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chien und gewannen große Beute, sondern auch der türkischeEmir Laddscha, welcher aus dem damascenischen Dienst inden Sold des Athabek getreten war, verheerte und ver-brannte die antiochischen Felder, gewann viele Gefangeneund tödtete mehr als sieben hundert Christen. Im Frühling AM.des Jahres 1142. fiel Savar aufs Neue in das Fürstenthum Mna-Antiochien, und als die Turkomanen an der Brücke über^"^den Orontes ein großes christliches Lager gewahrten, soschwammen sie unverzüglich durch den Fluß, brachen indas Lager ein, erschlugen diejenigen, welche sie in den Zel-ten antrafen, gewannen eine reiche Beute und viele Ge-fangene und brachten diese so wie die Köpfe der Erschlage-nen nach Haleb. Im nächstfolgenden Jahre, bald nachdem Avrndurch den Tod des Kaisers Johannes das Fürstenthum An-dAsU«. Bant. Z z