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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Fulco.

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Dort erschienen dem Rufe des apostolischen Legaten MI es»,folge von den Prälaten des Königreichs der Patriarch Wil-helm von Jerusalem, Gaudentius Erzbischof von Cäsareaund Fulcher von Tyrus mit zweyen seiner Suffraganbischöfe,Bernhard von Sidon und Balduin von Berytus. Die Erz-bischöfe und Bischöfe des antiochischen Patriarchats erschie-nen sämmtlich und mit sehr verschiedenen Gesinnungen; Ste-phanus Erzbischof von Tarsus und die Bischöfe Gerhard vonLaodicea und Hugo von Gabula waren den Stiftsherren zu-gcthan, die Erzbischöfe Franko von Hierapolis und Gerhardvon Coricia dem Patriarchen. Auch der Bischof Serlo vonApamea, welcher vorhin heftiger Gegner des Patriarchen ge-wesen war, hatte sich nunmehr von der Rechtmäßigkeit sei-ner Sache überzeugt, und vcrthcidigte sie ohne Hehl undScheu gegen jedermann. Die übrigen Prälaten des antio-chischen Patriarchats wollten weder zu der einen noch zu derandern Partey sich wenden.

Als nun alle diese Prälaten sich zu der ersten Sitzungversammelt hatten, so erhüben nicht nur Arnulph und derheimtückische Lambert ihre vorige Anklage gegen den Patriar-chen, sondern noch mehr andere, welche ihm bisher geschmei-chelt, traten mit Anklagen wider ihn auf, weil es nun-mehr leicht war, an dem stolzen Mann in seinem Unglückeden Muth zu kühlen, und unwahrscheinlich, von dem par-teyischen Legaten als falsche Ankläger befunden und mitgebührender Strafe belegt zu werden Radulph wurdenicht nur des gewaltsamen Eindringens in die antiochischeKirche, sondern auch der Simonie und Unzucht beschuldigt.

Auf das Verlangen der Kläger wurde er unverzüglich er-

15) Denn sie mußtenensiire, ri ücsioianc, tLlioircin." >vicsi. 1'^r,a. a. 0.

§y 2