7oü Geschichte der Krcuzzüge. B u ch II. K a p. XXXIIf.
2 . Ck>r. schlimmen Betruges durch einen Mann bereitet, welchen er
selbst zu hohen Ehre» gebracht hatte ^). ! ''
Der Stiftoherr Arnulph, auf solche Gesinnung des Für-sten Raimund vertrauend, reiste aufs Neue nach Rom, undließ mit ungestümen Klagen und Bitten nicht nach, bis derCardinalbischof Alberik von Ostia, ein geborncr Franzose :aus dem Disthum Beauvaisis, als apostolischer Legat zurUntersuchung seiner Klagen eiligst nach Syrien gesendetwurde. Dieser kam, wie oben berichtet worden, zur Zeitder Belagerung von Paneas nach Sidon, und begab sich so-fort in das Lager der verbündeten Christen und Muselmän-ner, wohin der Patriarch von Jerusalem und die übrigenPrälaten des Reichs die Fürsten begleitet hatten.
Der Fürst Raimund benutzte die Zeit dieser Belagerung,da der Patriarch Radulph, welcher in Antiochien gebliebenwar, seinen Anschuldigungen nicht widersprechen und an- ! "Lern Künsten, deren Anwendnng der Fürst gleichfalls nichtverschmähte, entgegenwirken konnte, um den Legaten widerden Patriarchen einzunehmcn, begleitete auch nach der Er-vberung von Paneas den König und den Legaten nach Jeru- 1salem und kehrte sicher der Erreichung des lange genährten HRacheplans wider den übermüthigen Radulph nach Antio- 8
chien zurück. Der Legat beschied alle Prälaten auf den letz- E
tcn Tag des Novembers zur Synode auf den Chor der Kirche ^des heil. Petrus zu Antiochien. <
>4) „Incenäciiar eunäein krinci-xenr, nnnns xrovuinin er inäircre-rum HniÜLnr kclrus -^.rmoinus,xr-Lesiäli civirrnis ensios, vir ma»linosns supi'L mociniu, sxer-rn8,«^nocl 8i Z?arriLreiurill äc-xoni von-rinxerer, c^nenciam pexore^n 8uum,
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rrn) gosset xer socluotuin I'rinci» , ?l-em in seäc'zn iUain eveirere, <zno6.er läcrnni est." >Vi 1 Ii.
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