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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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704 Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap.XXXlII.. Ck>r. Sinnesänderung des Fürsten. Der Feindschaft und Eifer-

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sucht unter den christlichen Fürsten verdankte er bald einenbequemem Aufenthalt.

Der Graf Joscclin von Edessa, des Patriarchen Ra-dulph Freund schon deßhalb, weil ihn der Fürst Raimund,gegen welchen er heimlichen Groll in seinem Herzen trug,verfolgte, ließ ihn alsbald durch Boten einladen, in seinenSchutz sich zu begeben, und die dem Patriarchen gewogenenBischöfe im Laude des Grafen unterstützten seine Einladungmit ihren Bitten. Der Patriarch, dieser Einladung folgend,begab sich zu Zoscelin und ward von ihm und allen Präla-ten der Grafschaft mit großen Ehren empfangen. Nun ließsich der Fürst Raimund, wie viele ihn beschuldigten, durchGeld gewinnen, sich mit Radulph zu versöhnen, woraufdieser, von einigen ihm gewognen benachbarten Bischöfen be-gleitet, schleunig nach Antiochien zurückkehrte, und von demFürsten, der Geistlichkeit, den Rittern und dem Volke mitLobgesängen eingeholt, in dem Ornat seiner hohen Würde undunter Vortragung des Kreuzes in Antiochien seinen feyrrlichenEinzug hielt, sich zuerst in die Kirche des heil. Petrus zumGottesdienst, dann in seine Pfalz begab.

Bald hernach kam der Erzbischof Peter von Lyon, einfrommer und verständiger Mann, aber schon sehr betagt,

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