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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
703
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König Fulco.

70;

lium aus und empfing von Innocenz dem Andern ein am I. CH».

HZy.

Grabe des heil. Petrus geweihtes. Hierauf begab er sichwieder zu dem Herzog Roger, genoß bey ihm freundlicherBcwirthung wie zuvor, und beyde bekräftigten einander diegeschlossene Freundschaft und gegenseitigen Versprechungen,worauf der Patriarch mit seinem Gefolge durch einige Galeendes Herzogs nach Syrien zurückgeführt wurde, wo seinerneue Kränkungen warteten. Denn schon war der Fürst RaisMund durch den Stiftsherrn Arnulph von den vertraulichenUnterredungen des Patriarchen mit dem Herzog Roger, denGeschenken und aller übrigen Auszeichnung, welche Radulphvon dem Herzog empfangen, unterrichtet worden. Festüberzeugt, daß der Patriarch ihn zu verrathen gedenke, beischloß Raimund den stolzen Pfaffen zu verderben.

Als der Patriarch aus dem Hafen St. Simeon derKirche in Antiochien seine Ankunft melden ließ mit dem Verslangen', daß nach altem Herkommen die Geistlichkeit in feyer-lichem Zuge ihn empfangen und in die Stadt einführen solle,so wurde ihm von den Geistlichen seiner Kirche, sowohl vondenen, welche ihm abhold auf die Gunst des Fürsten trotzten,als denen, welche ihm gewogen aus Furcht vor dem Fürstenseinen Feinden nicht zu widersprechen wagten, nicht nurdiese Ehre, sondern selbst der Einlaß in die Stadt verwei-gert. Der Patriarch aber begab sich in eines der auf demnördlich von Antiochien sich erhebenden schwarzen Ge-birge ") erbauten katholischen Klöster und erwartete die

13) Cs hieg eigentlich bey denGriechen das nasse oder was-serreiche Gebirge wegen dervielen dort entspringenden Quellenund Wasserbuche. ?°oDie Italiener und Franzosen, welche

den Namen beybehielteu, nahmenaber das Wort ucrou in der Be-deutung ihres uero und uoile.schwarz.^lUiociüa drbel s

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