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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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693
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König Fulco.

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und einen zweydentigen Charakter. Niemals wandelteRadulph auf gerader Bahn, und erwählte zur Erreichungseiner Absichten lieber hinterlistige als offne Mittel. Auchfehlte ihm die Fähigkeit- seine Lage und die Mittel, welcheihm zu Gebot standen, richtig zu würdigen, und ihnen germäß seine Unternehmungen einzurichten. Mit tollkühnemSinn wagte er es, zu derselben Zeit, wo er schon den ge-fährlichen Kampf wider die fest gegründete Macht des römi-schen Stuhls begonnen hatte, den Fürsten Raimund durchdie Lchenverbindlichkeit, welche'er ihm aufdrang, zu belei-digen und durch Härte und unzcitige Rache seinen Cleruswider sich zu erbittern. Dadurch brachte Radulph ffclbst,wie wir jetzt überliefern wollen, sich ins Verderben, worausihn nicht die Gunst und Achtung der Ritter und des Volkserrettete, welche er sich durch Freygebigkett, ritterliche Ta-pferkeit, Beredsamkeit und angenehme Unterhaltung erworbenhatte; auch seine große und schöne Gestalt, welche selbstnicht durch den etwas schielenden Blick seiner Augen verun-staltet wurde, war ihm sehr nützlich, um die Herzen weltli-cher Personen, besonders des geringen Volks zu gewinnen.Dagegen gewann Radulph bcy dem Mangel gründlichergeistlicher Bildung und wahren pricsterlichen Sinnes nie-mals wahrhafte Achtung und Zuneigung von Männern sei-nes Standes H.

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