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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Fulco.

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den, die Alitiochischen Barone ihn ersuchten, ihnen einen J^«r.wackcrn Ritter des Abendlandes zum Fürsten und Gemahlder Prinzessin Constantia borzuschlagen. Unter denen, welcheFulco ihnen nannte, wurde Raimund, der zweyte Sohn desGrafen Wilhelm von Poitou, des alten Jerusalemfahrers,erkohren. Der Ritter Gerhard Ibarrus vom Hospital desheil. Johannes begab sich heimlich, um nicht den HerzogRoger von Apulien zur Geltendmachung seiner alten An-sprüche aufzuregcn, an den Hof des Königs Heinrich vonEngland, wo damals Raimund diente und von dem Königeselbst den Ritterschlag empfangen hatte, mit einem Briefedes Patriarchen und der Barone von Antiochien, um demjungen Ritter seine Wahl zum Gemahl der Prinzessin Con-stantia und Fürsten von Aittiochien kund zu thun. Nachdemdieses angeordnet worden, kehrte Fulco nach Jerusalem zu-rück , wo seiner großer Kummer wartete.

Schon seit längerer Zeit wurde zwischen dem Königeund dem jugendlichen Grafen Hugo von Joppe, Sohne "Am'"*Hugo's von Puiset in dem Lande von Orleans und Grafen Hug»von Joppe ^), eine heftige Spannung bemerkt, von welcherverschiedene Ursachen angegeben wurden. Denn einige be-

27) 'WNU. XIV. 9.

28 ) Hugo von Puiset säe I-usrto)unternahm zur Zeit des Königs Bal-duin I. (bcy Wilhelm von Ty-rus, wahrscheinlich durch einenJrrthum, Balduin II.) in Beglei-tung seiner schwängern GemahlinMamilia, Tochter des Grafen HugoCholet von Nuci, eine Pilgerfahrtnach Jerusalem. Da seine Gemahlinin Apulien mit einem Sohne niedcr-kam, so lieh er beyde dort unter dem

Schuhe seines Vetters, des FürstenBoemund, und setzte allein seineNeiss fort. Der König Balduin gal»ihm bald nach seiner Ankunft diserbliche Belehnung mit der Graf-schaft Joppe. Nach seinem Todserhielt ein Deutscher, Namens Al-bert, Bruder des Grafe» von Ne-mour seine Wittwe und Grafschaft,und diesem folgte dann unser Hugo,der indch in Apulien herangcwach-sen war. wiiir. xiv. 15.