König Fulco.
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zu rächen. Er sparte daher weder Bestechung durch Geld 2-^hr.und Geschenke, weder Bitten und Drohungen, noch andreMittel, um diese Heyrath zu hindern ")', und vermochteden päpstlichen Legaten Johannes, welcher damals in Frank-reich war, daß er die Messe zu feyern verbot, wo der GrafWilhelm anwesend wäre, wenn dieser nicht binnen einer ge-wissen Frist seinem Vcrlöbniß mit Sibylla entsagen würde.
Ob nun zwar der Papst Calixtus der Andere diesen Aus-spruch des Legaten bestätigte ^), so achteten gleichwohl wederWilhelm noch.Fulco dieser Drohungen, Fulco ließ sogar dieBoten des apostolischen Legaten, welche ihm jenen Beschlußüberreichten, in ein Gefängniß werfen und darin zwey Wochenlang halten, dann die Haare ihres Bartes und Hauptes mitFeuer absengen und das von ihnen übcrbrachte Schreibenöffentlich unter freyem Himmel verbrennen. Hierauf sprach J.^Trircder Legat über den Grafen den kirchlichen Bann und übersein ganzes Land das Intcrdict aus und der römische Bi-schof Honorius H-, der Nachfolger des Calixtus, bestätigtediese Sentenz "). Durch Reue und Buße machte sich aberhernach Fulco der Wiederaufnahme in den Schoß der Kirche
n) Hcnrici Negis inäu-
stria i'raovoiente, xraesori,wa ro-
er aiierrrni spooiernm Iwnä-erüsa«normilate." Orä. Vir. a. a. O.Dieser Schriftsteller hat übrigensden Streit nm die Vermählung derMathilde mit Wilhelm Ciito ver-wechselt mit dem Streite wegen Si-lnilla. Denn er seht den tztcrnStreit schon in die Jahre nv8 —mz., da er doch nach de» xäpstli-chen Briefen nicht früher als in die
Jahre 112z — noz. gesetzt werde»kann.
12) Inttcrae 6-riixti II. aü Oati-kroärrm 6arnor. loanuem i^rireÜL-nens. Lrexvannm 1 'Lrisiensvm isooxos in v'ä.o lt ei)e 8xiciieg. V.III. S. 470 .
Ig) lürteroe Iloirorii II. OanonieisNaolesiae Nrrronensis idiä. ,,1-raoter-0 L grroil gravin. esr, riti geoc^i-rnns, (Vnico) aä L. Nerri erSLircroo -tgrr- .4.xostoiic»e Roma-irre Lccicsioe ininriam xrreliivriNegari iiuiroios »ä 01 m äircctos