König Balduin H.
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Sogleich eilten Laufboten nach Jerusalem/ um den Kö-nig Balduin einzuladen, daß er eiligst nach Antiochien kom-men und des Fürstenthums sich wieder annehmen möge. ch?/n°'Balduin säumte auch nicht/ aber es wartete seiner zu Antio-chien großer Kummer. Denn seine Tochter Elise/ des Für-sten Doemund Wittwe/ eine ehrgeizige und herrschsüchtigeFrau/ um ihre einzige Tochter Constantia/ welcher sie un-mütterlich abhold war/ der väterlichen Erbschaft zu berau-ben und selbst als Wittwe oder als die Gemahlin eines nachihrer Willkür gewählten Fürsten über Antiochien zu ge-bieten 2')/ hatte nicht nur viele Lehenmänner und Söld-linge des Fürstenthums mit Geld verführt, ihrer Pflichtuntreu zu werden, sondern suchte selbst ein Bündniß mitdem furchtbaren Zenki wider ihren Vater und die antiochi-schen Barone, welche die festgesetzte Ordnung aufrecht erhal-ten wollten. Aber der Bote, welcher mit einem schönenZelter / dessen Decke von weißem Sammt und dessen Huf-eisen- Zügel und andres Geschirr silbern waren ^), zttZenki zog, fiel in die Gewalt des Königs, und starb, nach-dem er seine Botschaft zu verrathen gezwungen worden,durch die Hand des Henkers. Der alte König sah sich nungenöthigt, kurz vor seinem Hinscheiden, seine Vasallen ge-gen seine eigene Tochter aufzubieten. Der Graf Joscelin
2Z) „Lrat antem eiäem (ke§!sMise) "<x äomino LOsmnnäo I)o-nae inenioriae, unicL lilia, cniu8non innlra. axnä inatrein viäekatnresse ^raria; illno enim rota inatrisviäeliLtnr xroxerare inten bis, ucvel in viänirate oonsisreos vel aäseennäa votL äeinixranL ^rineixa-rnnr siki, ex^ereäAtA ÜU-r, xei^e-
luo xossiäeret." 'Willi.
XIII. 27.
24) „Valelriäum aldissimum, ar-§enro lerrarnm, Ireno et eLeterisar§enteis xlialeris reäiinitnm» exa-rneto (Sammt) cooxertnin Lldissi-ino, nt in ownidns CLnäor niveusresonaret." 'Will». I'vv.