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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;9o Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXVII.

2 . Ehr. und andere Barone führten zu ihm seine Scharen, und miteinem mächtigen Heere lagerte sich Balduin vor Antiochien.Gleichwohl hielt Elise ihrem Vater die Thvre von Antiochienverschlossen, und widerstand ihm hartnäckig, bis Petrus La-tinator, ein Mönch von St. Paul, und cher Ritter Wilhelmde Adversa dem Grafen Joscelin das St. Pauls-Thor unddem Grafen «Fulco von Anjou das Thor des Herzogs öff-neten. Nun floh Elise zwar auf die Burg, aber bewegt durchdas Zureden verständiger Männer, begab sie sich zu ihremVater und flehte um seine Gnade und Verzeihung. Gernverzieh Balduin der verirrten Tochter; doch mußte sie An-tiochien räumen und mit Laodicea und Gabala, dem vonVoemund ihr ausgesetzten Witthum, sich begnügen. ZumGlück für die Christen 'benutzten die Muselmänner diese Ver-wirrungen nur zur Verbrennung der Vorstädte von Maarraund Atsareb. Nach diesem nahm der König Balduin vonden Baronen und dem Volke zu Antiochien nicht nur denHuldigungseid, sondern ließ sich auch von ihnen mit einemSchwur geloben, daß sie weder bey seinem Leben noch nachseinem Tode das Fürstenthum Antiochien an keinen andernals an Constantia, des Fürsten Boemund Tochter, kommenlassen wollten. Gleichwohl war damit noch nicht, wie wirhernach berichten werden, die innere Ruhe von Antiochiengegen den Ehrgeiz und die Herrschsucht der Fürstin Elise ge-sichert. Der König Balduin kehrte, nachdem er jene Ein-richtungen gemacht, nach Jerusalem zurück "H.

25) Es sind im Texte die antiochi-schen Angelegenheiten gennu nachdem Berichte des Erzbischofs Wil-helm von T y r u s erzählt worden.Wir setzen den Bericht des Kema l-

eddtn wörtlich nach der Uebersed-znng deS Herrn de Sacy her, so-wohl zur Vergleichung als auch zurBestätigung der hohen Glaubwür-digkeit beyder Schriftsteller t Vers co