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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin II.

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geht, macht den Fremden den Eingang leicht. Seine 2-^^Schätze verthciltc er in verschiedene Städte, um aus seinenReisen und Heerfahrten überall Geld zu finden; denn alleFreytage schenkte er den Armen große Summen Geldes.

Auch für seine Soldaten sorgte er mit großer Aufmerksamkeitund sicherte besonders ihre Weiber gegen Mißhandlungen;die Mißhandlung einer Soldatenfrau wurde niemals vonihm verziehen. Da meine Soldaten, sagte er, mich bestän-dig begleiten und ihre Häuser verlassen, um mir zu folgen,sollte ich nicht über ihre Familien wachen müssen?"

Zu derselben Zeit, da die Macht eines so furchtbaren 2 -^hr.FeindcS der Christen täglich wuchs, ward daS FürstenthumAntiochien seines hoffnungsvollen jungen iFürstcn beraubt, munv.Der tapfere Fürst Boemund zog, nachdem er den Emir Sa-Dar, der mit den Türken von Halcb in daS Fürstenrhumeingefallen war, vertrieben, mit seinen Rittern nach Ciliscicn, um den Zustand dcS Landes zu untersuchen, als EmirGasi, der Sohn deS Danischmcnd, der damals durch dieVerräthcrey eines griechischen Statthalters in den Besitz vie-ler Burgen im PontuS gekommen war und bald darauf sichdeS ganzen Landes Cappadocien bemächtigt hatte, von derandern Seite mit großer Heeresmacht in Cilicien eindrang.

In einer Ebne, die Wiese der Gewänder genannt ^ ), tra-fen die christlichen Streiter und die Ungläubigen, welchenichts von einander wußten, plötzlich zusammen, und rann-ten gegen einander; und da den Fürsten Boemund imKampfe seine Heergesellen kleinmüthig und treulos verließen,auch der Armenische Fürst Leo, welcher mit Truppen in der

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21 ) I>rL!»m VaNioriim. Willi.r>-r. XIII. 27 .