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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
586
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Z8S Geschichte der Kreuzzüge. Buch!!. Kap. xxvn.

2. C»r. machte Zenki sich zum Werkzeug der Strafgercchtigkcit widerein Verbrechen, wozu Kirchan zwar gerathen, das er aberdoch selbst vollbracht und wovon er selbst den Vorthcil sichzugeeignct hatte

So grausam und hart war Zenki aber nur, wo es dieWohlfahrt seines Glaubens oder die Erweiterung seines Rei-ches und seiner Macht galt. Als Fürst war er gegen seineUnterthanen nicht minder gerecht und billig als gegen seineSoldaten. Also zeugt von ihm Ebn al Athir, ein arabischerSchriftsteller, welcher nicht fern von Zcnkis Zeitalter lebte:Er war einer der größten Männer seiner Zeit, prciswürdigwegen seiner Unverzagthcit, Weisheit und Klugheit. Alleseine Unterthanen lebten in Sicherheit; er war der Vcrthei-diger des Schwachen, unterdrückte den Uebermuth seinerEmirs und gestattete ihnen nicht, sich fremden Gutes zu be-mächtigen. Er selbst gab ihnen dasBcyspicl der höchsten Un-eigennützigkeit, indem er lieber selbst darbte, als andre dar-ben sah. Zenki erlaubte seinen Soldaten nicht, sich Grund-stücke zu erwerben, weil dadurch Gelegenheit entstehenkonnte, das Volk zu bedrücken. So lange, pflegte er zusagen, wir ein Land besitzen, finden wir darin unfern Un-terhalt, und wenn man uns daraus vertreibt, so müssenwir doch alles zurücklasscn. Er war beständig mit der Re-gierung seiner Staaten beschäftigt, gleich eifrig für denWohlstand seiner Unterthanen und für die Unterhaltung derFestungen sorgend. Er wachte über alles und verstattetekeinem seiner Unterthanen den Eintritt in den Dienst einesandern Fürsten. Meine Staaten, sagte Zenki, gleichen ei-nem mit Hecken umgebenen Garten; wer durch die Hecken

lg) LbuIIeä L L2Z, 1 °. III. S. 4Z4. Kemaled.