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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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König Balduinll. " ;77

Zenki war der Sohn eines türkischen Emirs von großemund kühnem Sinn, des Kasimeddaulah Aksonkor, welcherzwölf Jahre vor der Ankunft der 'abendländischen Christenin Syrien (im I. io85.) nach dem Tode des ScharfeddaulahMuslem aus dem Geschlechte der Mervaniden, Fürsten desganzen Landes längs dem Euphrat von Sindia in Irak bisgen Mambedsch, von dem Sultan Malekschah auf den Rathdes ersten Vezirs Nedam al-Molk, welcher den mächtig ge-wordenen Günstling des Sultans vom Hofe zu entfernenwünschte, die Statthalterschaft über Haleb, Hama, Main-bcdsch und Ladsikia erhielt. Sieben Jahre lang verwalteteAksonkor dieses Land ungestört. Dann brachte der Streit,-welcher nach dem Tode des Sultans Malekschah in dem Ge-schlechte der Seldschuken ausbrach, auch ihn ins Verderben.

Er hielt anfangs die Partey des Thuthusch, wandte sichdann aber plötzlich auf die Seite des Barkiaruk und brachtejenen dadurch in eine solche Verlegenheit, daß er das schoneroberte Land Diar Bekr zu verlassen genöthigt war. DieseWankelmuth ließ Thuthusch nicht ungerächt. Er führte so- 2 . Cvr.gleich seine Scharen gegen den ungetreuen Emir, uberwandihn ungeachtet der Hülfe, welche ihm Barkiaruk gesendet,in einer Schlacht bey Test Sultan unfern von Haleb, weilden Aksonkor ein großer Theil seiner Truppen mitten imKampfe plötzlich verließ, und nahm ihn selbst gefangen. Vondem Aksonkor wich aber auch in diesem Unglücke nicht seinhoher Sinn. Als Thuthusch ihn fragte,was würdest dumir gethan haben, wenn du über mich gesiegt hättest," soantwortete Aksonkor trotzig:ich würde dich getödtethaben."So will ich, fuhr Thuthusch fort, mit dir thun,

Wilhelm von Tyrus nennt ihn ec «Iirisli-lici nomüüi immauisii-(XIV. -L.): vircun iLeleiLtibkimun» Ivum xersecucorer».

II. Bon-, D 0