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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin II.

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Haleb durch Gift zu befteyen; denn sie bestachen die Köche 2.^hr.des Josceiin, den Grafen und sechs seiner angesehensten Pa-ladine zu vergiften. Die sechs Paladine sollen auch gestorben,Joscelin aber durch die Gnade Gottes und die Geschicklich-keit seiner Aerzte gerettet worden seyn. Der Erzbischof Wil-helm von Tyrus dagegen berichtet nur, daß der Graf Jos-celin zu jener Zeit in eine schwere Krankheit gefallen und da-durch also zur Erkenntniß seines wider den Fürsten Boemundbegangenen Unrechts gebracht worden sey, daß er gelobt,wenn er wieder genese, des Fürsten von Antiochien Mannzu werden, und nach seiner Genesung den Leheneid auchwirklich in des Fürsten Hand geschworen habe ^). Der Kö-nig Balduin kehrte, nachdem er die streitenden Fürsten ver-söhnt und ansehnliches Geld von den Muselmännern in Ha-leb erlangt halte, nach Jerusalem zurück.

Wahrend der Unruhen in Haleb , welche wiederum vvNEmad-w

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den Christen nicht zur Eroberung der Stadt benutzt wurden, Ze»ki.nach deren Besitze sie schon so lange getrachtet, erhob sichein andrer Fürst im Morgenlande, welcher durch Kraft undTapferkeit nicht minder als durch List und Betrug in kurzerZeit ein mächtiges Reich gründete. Wie oft bercueten es

7) Lkron. 8 z-r. a. a. O. "Wild.1 >r. XIII. 22. Uebrigens könnte einZweifelsüchtiger es noch immer fürsehr gewagt kalten , daß in der Er-zählung im Text die Krankheit desJoscelin durch Vergiftung mit derKrankheit, deren Wilhelm von Ty-ruü erwähnt, sey identificirt wor-den, da doch Joscelin nach Abul-faradsch in jene Krankheit erstnach der Versöhnung mit Boemundund der Erlösung vom Bann siel.

Aber warum sollte nicht schon in st»weit eine Versöhnung voran gegan-gen seyn können, Daß dem Königeine gemeinschaftliche Unternehmunggegen die Türken mit Joscelin er-laubt seyn konnte, ehe JoScelin sichdazu verstand, der Mann deS Für-sten von Antiochien zu werden?Abulsaradsch redet auch nur vonder Wiedererstattung des Erlaubten,wodurch die Lösung des Banns undJnterdicts sey bewirkt worden.