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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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567
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König Balduin II.

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pheten anerkannte, hatte mit dem Könige von Jerusalem 2-^hreine» heimlichen Vergleich geschlossen, durch welchen er sichverbindlich gemacht, die Christen an einem Frcytage in denBesitz von Damaskus zu bringen, indem er, wenn derFürst Buzi und alle andre angesehene Türken in der Haupt-Moschee zum Gebet versammelt wären, die Zugänge der-selben besetzte und dann den Christen die Thore der Stadtöffnete. Dafür hatte ihm der König die Stadt Tyrus zuüberantworten versprochen. Gleichwohl ward das Begin-nen der Christen nicht mit glücklichem Erfolge gesegnet.

Denn dem Fürsten Thadsch el - Moluk wurde das Einvcr-ständniß des Richters mit den Christen verrathen, woraufnicht nur der Richter und der Vczir, welcher ihn erhoben,hingerichtet, sondern auch alle Jsmaelitcn in Damaskusund ihre Güter der Wuth und Raubsucht des Pöbels preisgegeben wurden; sechstausend Jsmaelitcn wurden er-schlagen "). Als nun ein zahlreiches christliches Heer, inwelchem außer den vielen abendländischen Pilgern der Königund die Barone des Reichs Jerusalem mit ihren Heerge-nvsscn, der Fürst Boemund von Antiochien, der Graf Pon-tius von Tripolis und Joscclin von Edcssa mit vielen Rit-tern und Knechten waren, auf dem Wege nach Damaskusbis nach Mardsch Safar gekommen war, so wurde das ge-ringe Volk, welches beschützt von dem Connetable Wilhelmvon Buris mit tausend Rittern ausgezogen war, um dieDörfer auszuplündcrn und Lebensmittel zu sammeln, da esnach der in den Pilgerhecrcn gewöhnlichen Weise ohne Ord-nung und Zucht herumschwärmte und jeder auf eignen Raub

45) L»n. >vl L. Uebereinkunft zwischen den Christen

LIZ. r. HI. x. 4L?. Wilhelm und den JSmaeliten in Damaskus

von Tyrus erwähnt einer solchen nicht. XIII. rS.