;66 Geschichte der Kreuzzüge. Buch!!. Kap.XXVI.
innerhalb fünfzig Tagen nach seiner Ankunft im gelobtenLande seine Gemahlin ihm übergeben werden sollte,so ward noch vor dem Eintritt des Pfingstfestes die Hochzeitzu Akka gcfeyert, und Balduin übergab seinem Eidam dieSiadt Ptolemais und den königlichen Antheil von Tyrusals Brantschatz. Dafür hatte der König, so lange erlebte, an Fulco einen treuen, tapfcrn und unverdrossenenRitter ").
uch/ün- Im.folgenden Jahre kam auch der Templermeister Hugo
!m'nq' wieder nach Jerusalem, begleitet von einer großen Zahl vonvornehmen Rittern und geringen Pilgern, welche auf seine
3-^br. Ermahnung sich für das heilige Grab bewaffnet und dasKren; genommen hatten; worauf alsbald beschlossen wurde,die reiche Stadt Damaskus zu belagern, über welche nachdem Tode des gefürchteten Togthekin seit kurzem dessen SohnThadsch el-Moluk Busi gebot. Die Pilger hofften, ohnegroße Schwierigkeit Herren von Damaskus zu werden. Dortwar damals, nachdem ein gewisser Vaharam aus Bagdad,ein Ismaelit, dahin gekommen war und die batcnitischenLehren verbreitet hatte, die ismaelitische Secte nicht min-der mächtig, als sic in Haleb zu den Zeiten Rodvans gewe-sen war; mehrere Ismaelitcn standen in ansehnlichen Aem-tcrn, selbst der Vezir Tahcr ben Saad war ihren Meinungengünstig und auch das Amt des Hakem oder Richters wurdevon Abul Vafa, einem Ismaeliten, verwaltet, welcherdurch den Vezir zu dieser Würde war erhoben worden.Abul-Vafa, die Herrschaft von Damaskus lieber den Chri-sten gönnend als einem Fürsten, welcher die Chalifen ausdem Hause Abbas als die rechtmäßigen Nachfolger des Pro-
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