König Balduin II.
die Erbauung und Erhaltung der dem Orden gehörigen Ge-' bäude ").
Mit solchem Reichthum und Glanze blieb aber nichtlange die Einfalt der Silken und des Wandels vereint,welche der heilige Bernhard mit Recht von den ersten Tem-' plern gerühmt. Hugo von Payens und mehrere seiner Nach-
^ solger suchten zwar strenges Leben in den Tempelhäusern,
! Frömmigkeit der Gesinnungen, Unerschrockenheit im Kampfe
bey den Brüdern zu erhalten; kein Vergehen blieb ohneStrafe, der Templer, welcher gegen die Regel gesündigt,
^ mußte so lange, als es ihm der Meister gebot, auf dem Bo-den im Spcisegemach ohne Tischtuch kärglichere Nahrungnehmen und durfte selbst die zudringlichen Hunde, welchevon seiner Nahrung begehrten, nicht verjagen, oder em-pfing nach dem Maße seines Vergehens noch schwerereStrafe, als Ausschließung ans dem Orden, selbst ewige Keks§ ten r oder Todesstrafe. Aber wir werden in dem Verfolgej dieser Geschichten finden, daß die Templer nicht immer ih-
! ren Reichthum und ihre Macht zum Nutzen des heiligen Lan-
des anwandten.
,! Noch im Frühlings des Jahrs, in welchem die Synode Ankunft
! zu Troyes den Tcmplerorden bestätigt hatte, kam Fulco vonAnjou nach Akka mit einem zahlreichen Gefolge und mehr als' königlichen Schätzen. Da ihm verheißen worden war, daß '
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i 4g) S. Uebersicht -er Verfassung
des Templerordens in MüntersStatutenbuch S. gyo. Der Hand-tvcrkcr (freies servans sie mesticr)im Dienst des Lemplerordenü wirdoft im Statutenbuch erwähnt, als^ S. qö. ivy. ui. 16g. Unter ihnen> waren auch die Brüder Maurer ahne
Zweifel sehr angesehen; denn ihrerwird mehrere Male besonders in denSkatuien gedacht, z. B. S. 178, woihnen gestattet wird, wenn sie arbei-ten, wegen ihrer schweren Arbeit,lederne Handschuhe zu tragen, einVorzug, der ausier Ihnen nur nochdem Bruder Kapellan gestattet wird-