;6o Geschichte der Krcuzzüge. Buch!!. Kap. XXVI.
seinem Meister wiederum an ^). Ihn hatte damals derKönig Balduin der Andere nach dem Nach seiner Baronedurch den Connetablc Walther von Vuris, den Ritter VeitBrisebarre und mehrere andre Barone einladen lassen, wie-derum nach Jerusalem zu kommen und Gemahl seiner älte-sten Tochter Melisende und sein Nachfolger im Reich zu wer-den ; denn Balduin war sehr betagt und ohne Söhne. AllePrälaten und Barone des Reichs Jerusalem wünschten denGrafen Fulco dem Könige zum Eidam und sich zum künftigenHerrscher; denn er hatte auf seiner Pilgerfahrt allgemeineLiebe sich erworben und seinen Eifer für das heilige Landauch dadurch bewiesen, daß er noch ein Jahr lang nach sei-ner Rückkehr hundert Ritter im heiligen Lande zum Streitwider die Ungläubigen unterhielt. Fulco, wiewohl er schonin hohem Aller war und mit seiner vor zwei) Jahren gestor-benen Gemahlin Eremburg, Tochter des Grafen Helle vonMaine, mehrere Söhne und Töchter erzeugt hatte, entschloßsich die angeborene Hcirath und Nachfolge im Reiche Jerusa-lem anzunehmcn und übergab seine Grafschaften Anjou undMaine seinem ältesten Sohn, Gottfried dem Schönen. Erwar nicht lange in der Begleitung des Meisters der Templer,sondern eilte noch vor ihm nach Jerusalem.
Hugo von Payens nahm aber keine Ritter in seinen Or-den auf, als solche, welche alle ihre Fehden und Feindschaf-ten versöhnt und alle von ihnen begangenen Ungerechtigkeitengebessert hatten. So ließ er den Ritter Hugo von Amboise,
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lius cke Iloveäeir (in Sovä-li 1 5 crix>or- 2lugl.) S. 47Y. -ick .2.1129. Am Rande der Geschichte desW i l h e l m v-o n LvruS bcy Bon-sarS ist das Jahr 1127. alS das Jahr
der Ankunft Fulcos angegeben, of-fenbar nur durch einen Druckfehler.Nogerius von Hove Len ver-mischt die Ankunft Fulcos im ge-lobten Lande und die Rückkehr devLemplermeisterö.