König Balduin H.
Brust, als das Symbol des Märterthums, ward dem Tem-plerordcn erst von Papst Eugcnius verliehen. Dieses Kleidwar das Ehrenzeichen des Ordens zugleich mit einem ausschwarz und weiß gethcilten Panier, Bauseant genannt,mit der demüthigcn und frommen Umschrift: ^onnobns,
Domiue, ii011 iiolii«, secl iioiiiiiii tuo cla ZloiÜLin d. j»
Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gibRuhm, welches vor den Templern in der Schlacht getragenwurde. Der heilige Bernhard fuhr auch nachher unablässigfort, so lange er lebte, des Templerordens mit großem Ei-fer sich anzunehmen; er empfahl die Templer häufig der Be-schützung seiner Gönner, und nicht leicht schrieb Bernhardeine» Brief nach dem heiligen Lande, ohne der Templer mitgroßem Lobe zu erwähnen und den Schutz der Mächtigen fürsie nachzusuchcn
Seit dieser Zeit wuchs der Templerorden mit bewun-dernswürdiger Schnelligkeit an Reichthnm und an Macht.Schon von dem Meister Hugo nahmen noch im Abendlandeviele Ritter das Ordenskleid und durchzogen mit ihm Frank-reich und England , um die Christen zum Kampfe für dasheilige Grab aufzufordern, und fuhren dann mit ihm nachdem gelobten Lande. Auch der Graf Fulco von Anjou,welcher, wie wir oben berichtet, vor acht Jahren als Pil-ger nach Jerusalem gckommeni und in die einfache undstrenge Gesellschaft der Templer getreten war, schloß sich
31) Dgl. z. B. I??. 17z. an denPatriarchen von Jerusalem v. 2 .
Iloe slyuiäem accexnriü erit veoer Ararrnn trominibns, si ^overis
SOS, ljui 8UL8 aniivss xro krarriltirs
xol-nernnr." Lx. 892 an den Pa-triarchen Nadulf von Antiochien.