König Balduin II.
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erregen trachtend. Sie gehen nicht stürmisch und unbeson-nen in die Schlacht, sondern mit Bedächllichkeit und Vor-sicht, friedlich als die wahren Kinder Israel. Sobald aberder Kampf begonnen ist, dann dringen sie unverzagt in dieFeinde, sie als Schafe achtend und kenne» keine Furcht, obihrer auch wenige sind, vertrauend auf die Hülfe des HerrnZebaoth. Darum sind oft von einem von ihnen tausend undvon zweyen zehntausend in die Flucht getrieben worden.Also sind sie in seltsamer Verbindung zugleich sanftmüthigcrals Lämmer und grimmiger als Löwen, so daß man zweifelnkann, ob man sie Mönche oder Ritter nennen soll. Dochihnen gebühren bcyde Namen; denn ihnen ist die Sanft-muth der Mönche und die Tapferkeit der Ritter zu Theil ge-worden. Was anders ist davon zu sagen, als daß Gott einsolches Werk erweckt hat und daß es wunderbar in unfernAugen ist! „Solche hat sich Gott aus den Tapfersten in Israelausersehen, damit sie das heilige Grab wachsam und treubeschirmen, mit Schwertern gewaffnet und des Kriegs wohlkundig."
So war der Ruhm der Templer weit verbreitet, als derMeister Hugo vor den zu Troyes versammelten Vätern, demBischof von Albano, Legaten des apostolichen Stuhls, denErzbischöfen von Rheims und Sens, zehn Bischöfen, denSiebten von Citeaux, Pontigni, Molemc und einigen andernSiebten, unter welcher, auch der heilige Bernhard selbst war,auftrat und von den Satzungen und den Werken der Templerredete. Die Synode billigte ihren Orden und entwarf eineneue Regel, in welcher z» den bisherigen Ordnungen derTempler viele Zusätze aus der Regel der Bencdictiner, be-sonders die Andachtsübungen und das geistliche Leben betref-fend , hinzugcfügt wurden. Wenn es gleich sehr zweifelhaft